Alvin Zealot
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Alvin Zealot

Luzern, Lucerne, Switzerland | INDIE

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Band Alternative Rock

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Sep
10
Alvin Zealot @ Flösserplatz

Aarau, Not Applicable, Switzerland

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Sep
04
Alvin Zealot @ Sur Le Lac

Eggersriet, Not Applicable, Switzerland

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Aug
28
Alvin Zealot @ Konzerthaus Schüür Luzern

Luzern, Not Applicable, Switzerland

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Music

Press


Beim Plattentitel denkt man an Kanada und den Sankt-Lorenz-Strom, was angesichts des bisweilen recht bombastischen Indie-Sounds der Schweizer ALVIN ZEALOT nicht einmal vermessen klingt. ARCADE FIRE oder BROKEN SOCIAL SCENE mit Singer-Songwriter-Affinität kämen in den Sinn, sollte man sich auf Referenzen versteifen, aber so täte man den Jungspunden unrecht.

Mit dem Opener "Bricks Over Bricks" etwa bauen sie spätestens am Ende einen Turm ins Weltall, während das Folgestück so leichtfüßig einhertänzelt, dass man seine Spacerock-Hoffnungen zunichtegemacht glaubt. Benjamin Buchers großmütige Stimme tröstet darüber hinweg, zumal mit "Timeline & Glasses" ein echter Schluchzer zum Träumen anknüpft. "The Dust And His Massive Chaos" bietet sich auf anhieb als knirschender Samplertrack an. Beachtlich, wie erwachsen die Luzerner Twens selbst bei Zapplern wie "No Vibration" klingen – und das liegt erstens an der angedeuteten Zudringlichkeit ihres Fronters, der sich zünftige Gesangshooks aus dem Hals leiert, zweitens an seiner beziehungsweise Kollege Sigrists beflissener Gitarrenarbeit, die über starres Auf-den-Proberaumboden-Glotzen hinausgeht.

Nicht dass sie die Virtuosen raushängen ließen; "It's All Mine" und "Sweet Frankie" swingen da lieber, indes nicht ohne Hinhörer-Licks aus der Schräglage. Nicht unbedingt Sonic Youth, aber weit weg vom Schönklang allemal. "When Flood Crosses Light" überrascht dann mit souligen Spitzen und der wohl beeindruckendsten Leistung des Schwelgers am Mikro. Die Reihenfolge der 13 Tracks besticht zudem dahingehend, dass die Stimmung einer Berg- und Talfahrt gleichkommt – wäre dann wieder sinnig mit Hinblick auf die Herkunft der Jungs. Scharfer Newcomer zwischen Visionärem aus Übersee und durchaus Hittigem à la FRANZ FERDINAND aus Großbritannien, aber garantiert jetzt schon sehr eigenständig.

FAZIT: Luzern und kein Schweizer Käse: ALVIN ZEALOT empfehlen sich als unbeschwerte wie jetzt bereits tiefgründige Indie-Rocker ohne Scheuklappen, dafür mit Hang zum Weiterdenken bei gleichzeitiger Wahrung der Eingängigkeit: Herz, Schmerz, Humor und Ernst - mehr muss man von Musik nicht verlangen, wenn es nicht immer nur der grobe Knüppel sein soll. - musikreviews.de


Die Eidgenossen sind nicht gerade bekannt für ihren großen Output an einem größeren Publikum bekannten Popmusikern. Sind Alvin Zealot also das fehlende Bindeglied zwischen Eurodance-Greis DJ Bobo und den Elektropunk-Opas Saalschutz?Ganz sicher nicht, Beachtung schenken sollte man dem Album “Tears Of St. Lawrence trotzdem.

Alvin Zealot ist kein Solokünstler, sondern ein Quartett aus Luzern. Die vier blutjungen Abiturienten konnten sich in ihrer Heimat bereits einen Ruf als Newcomer der Stunde erarbeiten. Nun soll der Funke auch im benachbarten Ausland überspringen. Die Schweizer in die üblichen Genre-Schubladen einzuordnen ist zunächst nicht schwer. Es handelt sich um eine klassische Indie-Gitarrenband, wie sie in den vergangenen Jahren in Großbritannien und Schweden wie Pilze aus dem Boden schossen. Um auf diesem hart umkämpften Markt Fuß fassen zu können, muss man also schon etwas auf dem Kasten haben und idealerweise auch die ein- oder andere frische Idee parat haben.

Das ist genau der Grund, wieso man Alvin Zealot die bereits eingangs geforderte Beachtung schenken sollte. Das Rad erfinden auch die Schweizer nicht neu, die obligatorische jugendliche Energie ist auf dem Debutalbum des Quartetts aber spürbar. Erfreulicherweise stampfen sie auf dem 13 Songs umfassenden Album nicht mit Uptempo-Beat und harten Gitarren los, um sich wie so viele andere Bands in immergleichen Songstrukturen festzubeißen, sondern variieren Tempo und Stimmung gleich mehrmals. Manchmal etwas mehr 60s-Gitarren und mitunter ein Hang zu psychedelischen Ausflügen, dann wieder knallharte Post-Rock Gitarrenriffs. Das ist in den allermeisten Fällen sehr catchy und wird so schnell nicht langweilig.

Nicht schlecht für vier Abiturienten aus Luzern. Da geht noch mehr, vielleicht sollten die deutschen Indie-Kids ihre Hälser mal gen Süden recken, statt immerzu auf neue Bands der Stunde aus dem Norden zu warten. - Rote Raupe


ALVIN ZEALOT aus Luzern haben mich endgültig überzeugt, dass sich die Schweiz vom Geheimtipp zur verlässlichen Adresse für einzigartigen Indie Rock gemausert hat. Keine Ahnung wie es die Herrschaften teilweise schaffen, britpoppiger als die Briten zu klingen, aber immerhin stammt aus ihrem Heimatland ja auch das Ricola-Bonbon – und das macht denen auch keiner nach.

“Tears Of St. Lawrence” reiht sich ein in die erstklassigen Indie-Platten, die ich in letzter Zeit kennenlernen durfte. Und um gleich die Vorschußlorbeeren zu servieren: Diese Platte ist so gut, dass man denken könnte, hier sind altgediente Hasen am Werk, aber nichts da. ALVIN ZEALOT sind jung und sprühen vor unbändiger Energie. Die Vorbilder, die in ihre Musik einfließen, sind teilweise wesentlich älter als sie selbst. So ein Hammersong wie “The Dust And His Massive Chaos” kommt mit einem bunten Strauß Melodien und einem Hauch von Rock-Nostalgie, bei der der Funke ganz mühelos auch zu älteren Semestern überspringt. Die STONES und BEATLES lassen grüßen. Neuere Einflüsse finden sich u.a. mit INTERPOL oder COLDPLAY, die bei “Timeline & Classes” zu einer Einheit verschmelzen; “De Jalouse” erinnert bisweilen an die spanischen CATPEOPLE, bei “Friend or Foe” schimmern auch mal die EDITORS durch.

Und dann haben wir Songs wie “It Is All Mine” und “Sweet Frankie” mit ihrem energetischen Rockstargesang, die beide wie auch das Album insgesamt eine ungemeine Reife ausstrahlen, die man von so jüngen Debütanten nur extrem selten zu hören bekommt. Variationsreiche Arrangements, ein nahezu verschwenderischer Umgang mit Akkorden und Melodien und die ganz eigene Note, die sie von Anfang an durchziehen, zeichnen “Tears Of St. Lawrence” aus. Ganz klar: Diese Musiker verfügen nicht nur über ein exzellentes Händchen für ideenreiche Kompositionen, sondern auch über einen gut sortierten Plattenschrank.

Also, ran an das Album, und keine Tränen vergießen, wenn das Teil zur Zeit noch nicht in jedem Onlineshop vorrätig ist. Die Mühe lohnt sich auf jeden Fall, und wer die Platte links liegen lässt, hat den Sommer nicht verdient – basta! - Mescaline Injection


Tears of St Lawrence es el abum debut de Alvin Zealot y llegan desde suiza ah difundir su sonido que sin ser nada nuevo nos transmite la emocion que uno debe de poner en su primera entrega , con unas variadas influencias de rock de los 70 hasta ek post grunch, todo de una manera muy disimulada, Alvin Zealot no es ninguna novedad, pero es un album el cual disfruto muchisimo. - www.electroindierevolution.worpress.com


It doesn’t happen too often that I mention a band out of my home-town Lucerne as a band to watch. Not that there are no good bands in this area, no, but only a handful of them has the quality for the big breaktrough. Alvin Zealot is definitly one of them!

Founded in 2007, Alvin Zealot consists of Kim Allamand (drums), Nick Furrer (bass), Beni Bucher (vocals/guitar) und Jeremy Sigrist (guitar). With about 70 gigs in 2 years and a debut-EP of four great songs, they quickly became one of the best live bands in the region of Lucerne. Now, finally, they release their long awaited debut album Tears Of St. Lawrence on the Swiss label Goldon Records.

Tears Of St. Lawrence is a great piece of music. The thirteen songs are bursting with energy, youth and élan and even tough the four guys are just about 20 years old they’ve created a unique, fresh sound. One song that represents the quality and the enjoyment of playing of Alvin Zealot is “Bricks Over Bricks” and is offered to download down below. Or head over to their myspace to hear more songs! - Guerolitomusic / Blog


Selbst beflissene Kulturlokale drosseln dieser Tage ihr Programm und zeigen anstelle von Theater, Konzert oder Diskussion Fussball. Das freut zwar den Sportfan, doch für Stadtmenschen, die sich dem Geschehen (und dem Getröte) auf und neben dem Rasen auch mal entziehen wollen wird es schwierig. Das La Catrina im Kreis vier lässt sich von der Weltmeisterschaft nicht beirren. Zwar sind im Garten der mexikanischen Bar ebenfalls Mattscheiben installiert, doch kracht im Innern nach wie vor Dienstag für Dienstag die Monatsband über die Bühne.

Im Juni gibt sich die Luzerner Indie-Nachwuchshoffnung Alvin Zealot die Ehre. Eine Truppe von frühreifen Maturanden, die seit dem Release ihres ersten Albums «Tears of St.Lawrence» vor drei Wochen regelrecht durch die hiesige Musikpresse geschleift werden. Zurecht, müssen auch wir zugeben, denn die Songs auf der Platte lassen einen nicht kalt. Manchmal harmonieselig, manchmal wuchtig hämmert sich die Band durch eine knappe Stunde Albumlänge. Dabei gibt der Sänger Beni Anschauungsunterricht in Sachen intensivem Gesang, und die schrillen Gitarren wagen währenddessen kühne Wechsel. Alles in allem lassen die Klänge auf ein gelungenes Konzert hoffen, eines, für das man locker ein Spiel fahren lässt. (dsa) - ZüriTipp (online)


Das hier ist das Debüt? Bemerkenswert. Die hier stammen aus Luzern? Weniger bemerkenswert. Man erkennt halt langsam ein Muster. Und das ist erfreulich.

Ein wenig überrascht ist man zwar schon, was diese Jungspunde hier raushauen. Erwachsen klingt das bei weitem nicht, aber gerade deshalb ist es so einnehmend. Alvin Zealot haben zusammen mit Tobi Gmür ganze Arbeit geleistet. Das zeigt sich bereits bei „Bricks Over Bricks“, das dem Nullachtfünfzehn-Rocksong rotzfrech den Stinkefinger zeigt und immer wieder mit laufender Nase durch alles reitet, was diese Band kann. Und sie kann viel. „Straight Ahead Johnnie!“ brettert gleich weiter mit vollem Tempo aus der Garage und will ums Verrecken nicht mit Mando Diao verglichen werden. Dann lassen wir das auch. Das schwärmerische „Timeline & Glasses“ schwebt irgendwie neben den Tönen, sei es wegen der jugendlichen Stimme von Sänger Benjamin oder in dem Teil, wo normalerweise der Refrain kommt. Das ist nicht niedlich, das lebt. Vielleicht schwächelt „Tears of St. Lawrence“ in der Folge manchmal noch bei der allerletzten Konsequenz, sich auf eine Richtung festzulegen. Man wollte sehr viel. Es geht aber auch sehr viel auf, auf dem bisher besten Schweizer Album des Jahres. Nur gerade rund um „It Is All Mine“ gönnt sich das Feuerwerk kurz mal eine Rauchpause.

Die Tatsache, dass noch Entwicklungspotential vorhanden ist, macht diesen Erstling aber umso erstaunlicher und lässt darauf hoffen, es hier eben nicht mit einem zarten Pflänzchen zu tun zu haben, sondern mit gestandenem Jungholz. Trotz allen Anspielungen muss man schon von einer gewissen Reife sprechen, die sich vordergründig in der versierten Spielfreude zeigt. Denn selbst wenn Alvin Zealot wieder zurück auf den Teppich kommen, wie in „When Flood Crosses Light“ oder dem sinnlichen „He Swerves“, überzeugen sie mit jeder Faser ihrer spürbaren Leidenschaft. „De Jalouse“ tanzt bereits wieder feuchtfröhlich auf mindestens zwei Hochzeiten und streut Krümel, damit man den Weg ans Ende der Platte auch ohne weiteres findet. Und gerade der New Wave von „Friend or Foe“ stellt sich einem nochmals mit beachtlicher Grösse in den Weg, so dass man für eine Weile stecken bleibt. Immer wieder glaubt man, einen anderen Song zum Liebling erklären zu wollen, immer wieder krebst man zurück – und am Ende haben die Anspieltipps gewonnen. Das hier überzeugt hoffentlich nicht nur die heimischen Radiostationen. Es wäre dieser musikgewordenen Unbeschwertheit zu gönnen. - exitmusic.ch


von Martin Fischer - Vier Luzerner Maturanden setzen alles auf die Karte Musik. Ein Besuch im Proberaum der Indierock-Newcomer Alvin Zealot.


Hängen sich rein für ihre Musik: Die vier Jungs von Alvin Zealot.

33 Stufen führen hinunter in den Schulhauskeller in Luzern. An der Decke kleben Eierkartons, an den Wänden violette Tücher und ein Poster von Lenny Kravitz. Jeremy, Benjamin und Nick hängen sich die Instrumente um, Kim setzt sich hinters Schlagzeug. «Wir sind wirklich laut. Willst du Ohrstöpsel?» Beni spielt den Anfangsakkord des Songs «Sweet Frankie» – Jery ruft: «Stopp! Stimm die Gitarre nochmals.» Dann legen die vier los und füllen den fensterlosen Proberaum mit ihrem energetischen und gefühlvollen Indie-Rock.

Letzten Sommer waren Alvin Zealot (sprich: Älwin Se-lott) drei Wochen im Studio. Dort entstand ihr Debütalbum. Ein Meilenstein für die junge Luzerner Band. «Als die Auf­nahmen schon fast fertig waren, gingen wir im Wald neben dem Studio grillieren. Es war, wie ich es mir immer erträumt hatte, wenn ich mal mit der Band im Studio sein würde», schwärmt Nick. «Ich sah uns plötzlich von aussen und hatte das Gefühl, dass die Band wie ein wertvolles Geschenk ist. Und dann sahen wir am Himmel diese Sternschnuppen. Das war fast schon kitschig.» Die Meteoritenschauer, die im August manchmal über den Nachthimmel ziehen, heissen auf Englisch Tears of St.?Lawrence. So haben Alvin Zealot auch ihr Album getauft.

Sänger Beni, Gitarrist Jeremy und Bassist Nick kennen sich seit der Primarschule. Drummer Kim kam später dazu. Alle vier wohnen bei ihren Eltern in Luzerner Vororten. Nick und Jeremy pauken gerade für die Matura, die Prüfungen beginnen diese Woche. Beni und Kim haben das schon vor einem Jahr hinter sich gebracht. Wenn sie nicht gerade mit der Band proben, jobben die beiden: Kim im Service, Beni gibt Nachhilfe «in allem Möglichen, Mathi, Deutsch und so» und moderiert zweimal pro Woche die Morgensendung beim Jugendradio 3fach. Im Juli, wenn alle ihre Matura im Sack haben, gibts endlich wirklich nur noch die Band.

«Wir haben zwei Jahre an unseren Gedankenschlössern gebaut. Jetzt kommt endlich alles in Bewegung, Alvin Zealot werden greifbar», sagt Beni. Zwei Stunden lang erklären die vier Jungs ausführlich ihre Welt, die sie in diesem Keller geschaffen haben. Und was für Träume hier drin wachsen. Kim: «Ich habe mir immer gewünscht, dass ich reisen und die Welt sehen kann. Mit der Band geht das. Das wäre das Schönste: mit den Jungs in einem Bus unterwegs zu sein. Über die Schweizer Grenzen hinaus. Das Benzin wird bezahlt, und die Nachos auch.»

Von der Matura zum Rockstar also? Beni wehrt ab: «Ich finde, Rock­star ist ein lascher Begriff. Ich mag ihn nicht. Was definiert denn einen Rockstar?» Jery liefert die Antwort: «Wenn du Musik machst und die Mädchen auf dich stehen und du ein cooler Typ bist.» «Aber darum geht es uns ja eigentlich gar nicht», schaltet sich Nick ein. «Natürlich haben wir nichts gegen Mädchen und cool sein. Aber ich male mir das nicht so aus. Für mich geht es mehr um einen Zukunftsglauben, eine Art wässeriges Vertrauen, dass das mit der Band gut kommt und wichtig ist.» Beni nickt und sagt: «Ich will später nicht in meinem Einfamilienhäuschen oder im Schrebergarten sitzen, zurückschauen und denken, ich hätte nicht alles versucht. Musik machen ist für uns auch die Lust, ein Leben lang Kinder sein zu können.» Alvin Zealot ist es sehr ernst. Auf einige Fragen weigern sie sich zu antworten. Lieblingsbands? Groupies? Drogen? «Müssen wir darauf antworten? Darüber wollen wir eigentlich nicht reden.» Sie haben sich vor dem Interview abgesprochen. Es ist klar: Die Jungs ziehen das hier richtig durch.

Wer die Band live sieht, spürt ihre Anziehungskraft, die Kreativität, die Freude. Auch beim Friday-Shooting legen sie sich ins Zeug. Beni schlägt vor: «Komm, wir räumen den Kühlschrank aus und zwängen uns alle hier rein! Oder soll ich mir die Tuba überstülpen?» Schliesslich entscheidet er sich für Nacho-Sauce, die er sich in sein hübsches Gesicht streicht.

Nach der Probe und nach dem Interview, weit nach Mitternacht, zwängen wir uns zu fünft in Kims Mini. Wir fahren in die Stadt zu irgend­einer Party. Dort tauchen immer wieder hübsche Girls neben uns auf. Die vier Jungs sind eben wirklich cool. Schon ein bisschen Rockstars. Wenn sie so weitermachen, werden sie die 33 Stufen aus dem Keller schnell hochsteigen. Und noch höher. - 20 Minuten / Friday Magazin


Banda de rock formada por cuatro jovencitos en 2007. Pocos grupos nos llegan desde Suiza, pero Alvin Zealot se encargará de abrir la veda y que nos olvidemos de esta idea.

Con cerca de 70 conciertos en 2 años y un EP con cuatro grandes canciones, lanzan su álbum debut Tears of St. Lawrence, con un sonido único, fresco, lleno de energía, que no parará de sonar en tu cabeza.

De las trece canciones que integran el disco podríamos destacar "Bricks over Bricks", "Sweet Frankie", pero os dejamos con el video en directo de "De Jalouse". - rockindiependance


Alvin Zealot: Der grösste gemeinsame Nenner

Von Mathias Menzl

Alvin Zealot scheinen zurzeit in der Schweizer Rock-Landschaft der grösste gemeinsame Nenner zu sein. Ihr Power-Indie-Rock begeistert von SF, DRS Virus, 20min Friday bis DRS 3. Eine kleine Presseschau und der Hinweis auf ihr letztes Konzert in Mexiko, Zürich.

Eigentlich ist alles bereits gesagt und geschrieben worden. Keine Schweizer Newcomer-Band hat in diesem Jahr mehr Presse-Love bekommen als Alvin Zealot. Ihr Power-Indie-Rock mit britischem Einschlag und verspieltem Songwriting ist in der Tat eine Wohltat. Ehrlicher Indie-Rock ohne Hipster-Attitüde. Das tut gut.

> Alvin Zealot spielen am 29. Juni ihre letzte Session als Resident-Band im Zürcher La Catrina, der mexikanischen Exklave in Zürich. (weitere Gigs)

> Alvin Zealots Debüt-Album “Tears of St. Lawrance” im 78s Soundsystem anhören

> 20min Friday (Link zum Artikel)

“Nach der Probe und nach dem Interview, weit nach Mitternacht, zwängen wir uns zu fünft in Kims Mini. Wir fahren in die Stadt zu irgend­einer Party. Dort tauchen immer wieder hübsche Girls neben uns auf. Die vier Jungs sind eben wirklich cool. Schon ein bisschen Rockstars. Wenn sie so weitermachen, werden sie die 33 Stufen aus dem Keller schnell hochsteigen. Und noch höher.”

> DRS Virus (Link zum Download ihrer Live-Session (mp3))

> DRS 3 Best Talent (Link zum Artikel)

Quelle: http://www.78s.ch/2010/06/25/alvin-zealot-der-kleinste-gemeinsame-nenner/#ixzz0ryG2vnZS
- 78s.ch


Review von Andreas Bättig

Einige junge Bands verhaspeln sich beim Debüt. Entweder sie stürmen zu Ungestüm ans Werk, so dass ihr Album zwar erfrischend klingt, aber man doch noch sehr hätte daran rumschrauben müssen. Andere wiederum halten zu sehr an ihren musikalischen Vorbildern fest und klingen dann wie die gute oder auch schlechte Kopie ihrer Heroen. weiterlesen

Manchmal gibt es aber auch Bands wie Alvin Zealot: 20-jährige Jungspunde, aufgewachsen in der Schweiz, bei denen man sich fragt, ob die eigentlich schon einmal etwas anderes in ihrem Leben gemacht haben, außer im Bandraum abzuhängen und an ihrem Sound zu schrauben. Denn "Tears Of St. Lawrence" ist in etwa so frech und ungestüm wie damals das Debüt der Arctic Monkeys und stahlt gleichzeitig eine Erfahrung und Erhabenheit einer Franz Ferdinand-Platte aus.

Es ist wirklich bemerkenswert mit welcher Abgeklärtheit und Professionalität die Schweizer ihren Indie raushauen. Die Mitglieder von Alvin Zealot gehören zu dieser 00-Generation, in der 'Indie' sowohl in der Musik als auch in der Mode breit getreten wurde. Als er Lifestyle wurde, als Bücher mit dem Titel "Fuck Forever - Der Tod des Indierocks" erschienen. Aber diese Kommerzialisierung hat weniger dazu beigetragen, den Indie zu töten, als dafür zu sorgen, dass eben Bands in Ländern wie der Schweiz aus dem Boden schossen, die voll auf die Karte Musik setzen wollen.

Damit ist keineswegs gemeint, dass sich Alvin Zealot dem Kommerz verschrieben hätten. Aber diese fünf Jungs wuchsen im Bewusstsein auf, dass es eben Musik und nur Musik geben kann. Das ist genau das, was man "Tears Of St. Lawrence" durch und durch anhört.

Man hörte es bei "It Is All Mine", bei dem die Gitarre durchs Weltall zu hallen scheint, bevor Sänger Beni mit einer jugendlichen, glasklaren Stimme die Zeilen voller Passion und Selbstvertrauen ins Mikrofon singt. Man hört es beim Ohrwurm "De Jalouse", bei dem die Gitarren rumhüpfen, das man gar nicht mehr ruhig bleiben kann. Oder bei "When Flood Crosses Light", dem besten Song der Platte, bei dem die vier Jungs eine schwebende und kraftvolle Ballade zum Besten geben, die ganz tief in die Seele trifft.

"Tears of St. Lawrence" ist eine erfrischende Wucht. Jetzt heißt es für die Schweizer bloß noch alles auf eine Karte setzen und dieses Werk der Welt präsentieren. Sie werden mit offenen Armen empfangen werden. - Laut.de


Review von Andreas Bättig

Einige junge Bands verhaspeln sich beim Debüt. Entweder sie stürmen zu Ungestüm ans Werk, so dass ihr Album zwar erfrischend klingt, aber man doch noch sehr hätte daran rumschrauben müssen. Andere wiederum halten zu sehr an ihren musikalischen Vorbildern fest und klingen dann wie die gute oder auch schlechte Kopie ihrer Heroen. weiterlesen

Manchmal gibt es aber auch Bands wie Alvin Zealot: 20-jährige Jungspunde, aufgewachsen in der Schweiz, bei denen man sich fragt, ob die eigentlich schon einmal etwas anderes in ihrem Leben gemacht haben, außer im Bandraum abzuhängen und an ihrem Sound zu schrauben. Denn "Tears Of St. Lawrence" ist in etwa so frech und ungestüm wie damals das Debüt der Arctic Monkeys und stahlt gleichzeitig eine Erfahrung und Erhabenheit einer Franz Ferdinand-Platte aus.

Es ist wirklich bemerkenswert mit welcher Abgeklärtheit und Professionalität die Schweizer ihren Indie raushauen. Die Mitglieder von Alvin Zealot gehören zu dieser 00-Generation, in der 'Indie' sowohl in der Musik als auch in der Mode breit getreten wurde. Als er Lifestyle wurde, als Bücher mit dem Titel "Fuck Forever - Der Tod des Indierocks" erschienen. Aber diese Kommerzialisierung hat weniger dazu beigetragen, den Indie zu töten, als dafür zu sorgen, dass eben Bands in Ländern wie der Schweiz aus dem Boden schossen, die voll auf die Karte Musik setzen wollen.

Damit ist keineswegs gemeint, dass sich Alvin Zealot dem Kommerz verschrieben hätten. Aber diese fünf Jungs wuchsen im Bewusstsein auf, dass es eben Musik und nur Musik geben kann. Das ist genau das, was man "Tears Of St. Lawrence" durch und durch anhört.

Man hörte es bei "It Is All Mine", bei dem die Gitarre durchs Weltall zu hallen scheint, bevor Sänger Beni mit einer jugendlichen, glasklaren Stimme die Zeilen voller Passion und Selbstvertrauen ins Mikrofon singt. Man hört es beim Ohrwurm "De Jalouse", bei dem die Gitarren rumhüpfen, das man gar nicht mehr ruhig bleiben kann. Oder bei "When Flood Crosses Light", dem besten Song der Platte, bei dem die vier Jungs eine schwebende und kraftvolle Ballade zum Besten geben, die ganz tief in die Seele trifft.

"Tears of St. Lawrence" ist eine erfrischende Wucht. Jetzt heißt es für die Schweizer bloß noch alles auf eine Karte setzen und dieses Werk der Welt präsentieren. Sie werden mit offenen Armen empfangen werden. - Laut.de


Was gibt es zu den Luzerner Mannen von Alvin Zealot noch gross zu sagen? Mit ihrem frischen Indie-Rock mit unüberhörbarem britischen Einschlag und einem beeindruckend abwechslungsreichen Debütalbum, das vor treibenden Beats, schönen Melodien und Refrains mit Ohrwurm-Charakter strotzt, heimsten sie nicht nur den einen oder anderen Newcomer-Preis ein, sondern ernteten auch unheimlich viel Presselob auf allen Kanälen.



Aus den vier Luzerner Herren wurde auf dem Debütalbum "Tears of St. Lawrence" ein Mann mit Frack und Hut, der sich in seinen Songs nach der Weite sehnt und auf Grenzen pfeift. Im Clip zum Song "Friend or Foe" darf sich der Band-Alter Ego mit dem schönen Namen Alvin Zealot nun auch bildlich auf die Reise begeben und hastet berauscht als Weltenbummler durch die Nächte einer Welt des scho¨nen Unbekannten.



Das Video wurde vom Schweizer Regisseur Christian Koch und seinem Team realisiert. Gedreht wurde im April in der Wahlheimat des Regisseurs, Leipzig. Nachdem der Clip letzte Woche Fernsehpremiere feiern durfte, ist er nun exklusiv online auf kinkimag.com zu bewundern. - kinkimag.com


Selbst beflissene Kulturlokale drosseln dieser Tage ihr Programm und zeigen anstelle von Theater, Konzert oder Diskussion Fussball. Das freut zwar den Sportfan, doch für Stadtmenschen, die sich dem Geschehen (und dem Getröte) auf und neben dem Rasen auch mal entziehen wollen wird es schwierig. Das La Catrina im Kreis vier lässt sich von der Weltmeisterschaft nicht beirren. Zwar sind im Garten der mexikanischen Bar ebenfalls Mattscheiben installiert, doch kracht im Innern nach wie vor Dienstag für Dienstag die Monatsband über die Bühne.

Im Juni gibt sich die Luzerner Indie-Nachwuchshoffnung Alvin Zealot die Ehre. Eine Truppe von frühreifen Maturanden, die seit dem Release ihres ersten Albums «Tears of St.Lawrence» vor wenigen Wochen regelrecht durch die hiesige Musikpresse geschleift wird. Zurecht, müssen auch wir zugeben, denn die Songs auf der Platte überzeugen. Manchmal harmonieselig, manchmal wuchtig hämmert sich die Band durch eine knappe Stunde Albumlänge. Dabei gibt der Sänger Beni Anschauungsunterricht in Sachen Eindringlichkeit, und die schrillen Gitarren wagen währenddessen kühne Wechsel. Alles in allem lassen die Klänge auf ein gelungenes Konzert hoffen, eines, für das man locker auch mal ein Spiel fahren lässt. (dsa) - ZüriTipp (online)


Discography

Switzerland:
2010: Tears Of St. Lawrence (Goldon/Irascible) / Album
2011: The Wolf (Goldon/Irascible) / 7" Vinyl & Download

Germany / Austria:
2011: Tears Of St. Lawrence (Goldon/Müller) / Album

Photos

Bio

With their debut ‚Tears Of St. Lawrence’ ALVIN ZEALOT has convinced the critics: A jury of Swiss Radio DRS 3 nominated the band for a Swiss Music Award.

Besides articles in the printed press (20min, Neue LZ, Züritipp, etc.) and nice radio-airplay the band was recognized by international music- blogs from Germany, Spain and Canada.

The Swiss music-blogs 78s.ch was sending the band and their songs ‘Bricks Over Bricks’ thanks to the Music Alliance Pact (MAP) around the world.

Thanks to the signing to the renowned Zürich-based concert agency Gadget the band now aims for the big concert-halls in Switzerland.

In September 2011 the debut-album was finally released in Germany and Austria thanks to a special distribution deal with the chain of stores from Müller Germany.

ALVIN ZEALOT is Benjamin (Vocals and Guitar), Nick (Bass), Kim (Drums) und Jeremy (Guitar)