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Music

The best kept secret in music

Press


Von der Muse geküsst - Neun Jahre machen Cell Division inzwischen gemeinsam Musik. Nach dem Wechsel der Frontfrau im Jahre 2001 besteht die Schweizer Formation heute aus Gelgia C. (Gesang), Mirjam G. (Gitarre), Dani T. (Drums) und H. Hasch (Bass). 2004 könnte so etwas wie den bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere markieren. Ihr jüngst veröffentlichtes zweites Album „Tsunami“ hat es bislang zwar nicht geschafft, jene „Monsterwellen“ auszulösen, aber so einiges an Aufmerksamkeit konnten sie damit schon erregen. (anschliessend Interview)

Review: Mein erster Gedankengang, als ich den markanten Gesang von Gelgia C. vernahm, war, dass diese Stimme so gar nicht in unsere Zeit der aalglatten und austauschbaren Vocals passt. Unmittelbar fühlte ich mich an die rauen Klänge der 80er erinnert. Und auch das was den restlichen Sound der zehn Stücke auf dem zweiten Album der Schweizer Band betrifft, so läuft ganz gewiss keiner in Gefahr, als austauschbar zu gelten. Egal, ob kräftige Gitarre, prägnante Drums oder geschicktes Programming, die Wave-Rock-Nummern wissen zu überzeugen. Besonders hervorsticht dabei das auch als Single ausgekoppelte „Hypnotized“, das energiegeladen mitreisst und sogar für den Einsatz im Club tauglich ist. Während so manche Band unserer Tage auslaufenden Trends nacheifert, sollten sie sich lieber an der Eigenständigkeit und Experimentierfreudigkeit von Cell Division orientieren und selbst auf die Suche nach der eigenen Stärke gehen. - Zillo, Deutschland


Gothic Magazine | Deutschland
Sprichwörtlich zum aktuellen Album „Tsunami“ peitscht die Musik der Schweizer Band Cell Division frischen Wind in die europäischen Clubs. Hatten sie doch mit ihrem Debutalbum „Dissolve“ einiges an Aufmerksamkeit einheimsen können, so ist ihr aktueller Silberling ein Gothic-Rock Album „allererster Sahne“ – faszinierend, tanzbar, einfach kompromisslos geil! Die Mixtur ist schnell beschrieben: Gothic meets Rock eats Punk mixed by Electroelements gerührt von zeraphiner Hand, oder schlicht und elementar: ein „Tsunami“ der Stärke 10, der da über mich wegfegte, und in seinen Bann zog. So stürmisch wie in diesem Sommer wird es nie wieder werden. (…) (anschliessend Interview mit der Band) - Gothic Magazine, Deutschland


An unusual band, as the picture reveals, with stylistic differences and a big age range, and obviously not the hardest working outfit around, creating only their second album in nine years! It’s no classic, but you might be entranced, pitching them halfway between an orderly Sugracubes and a less rocktastic Garbage. The main plus point is the kooky-spooky vocals of Gelgia C, who’ll mew then snarl, and dictates the ebb and flow of their impact, which is important for a band who aim to be sombre but with great choruses. More often that not they succeed, which is a commendable achievement, because it’s harder than you’d think. ‘The Limetrip’ is an engaging opener, positive and pushy, ‘Anodyne’ swoops languidly, and with guitar set on Rawk ‘Hypnotized’ is a fabulous single, wiggling wonderfully as the sticky vocals keep it upright and the beat cajoles us. There are some disappointments, in the standard crunchy dark rock of ‘Ra’ and pleasantly idle Goth slumber of ‘Fingerprints’ but Gelgia usually comes to the rescue in their lighter moments, with her playful and precocious ways, so it’s an interesting collision, but feels lightweight. The single is definitely recommended, for anyone with a taste for the tasteful with a gleeful sense of backbone, and then you might want to get the grips with the album? (Mick Mercer) - Mick Mercer Starvox, England


Solid. Cell Division wollen es wissen. Mit Thommy Hein aus Berlin haben sie einen in ihrer Szene etablierten Produzenten an Land gezogen und mit dem treibenden und zugleich eingängigen “Hypnotized” eine Erfolg versprechende Single ins Rennen geschickt. Das Rezept des Zürcher Quartetts ist denkbar einfach: Finstere Gitarren, treibende Bässe, blubbernde Keyboardstrudel und eine sich durch lang gezogenene Refrainmelodien schlängelnde Frauenstimme verschmelzen zu opulentem Gothic Rock. Das Glück von Cell Division ist die Herkunft der Musiker. Bassist Heinz Hasch ist ein Zögling des Jazz, und Schlagzeuger Dani T. spielt gerne mit der Brechstange des Punk. So vermag die Band dank dem gegensätzlichen Rhythmusduo stellenweise aus dem soliden, allzu absehbaren Breitleinwandrockkorsett auszubrechen. Bestes Beispiel: “Fingerprints”. Zwar krachen auch hier mit vorhersehbarer Regelmässigkeit die breit getretenen Gitarrenriffs durch das geschliffene Gebälk, doch besitzt der sich langsam zur Hymne steigernde Song zugleich eine feingliedrige Struktur aus programmierten Keyboardschlaufen und spannungsgeladenen Melodiebögen. Ins Leben gerufen wurden Cell Division bereits vor neun Jahren. Nach dem Debütalbum stieg Sängerin Yvette aus, die Suche nach einer Nachfolgerin gestaltete sich schwierig. Per Aushang an einer Musikschule konnte Gelgia C. verpflichtet warden, die dem Sound kraft ihrer schneidenden Stimme gleich ihren Stempel aufdrückte. Mit dem zweiten Album “Tsunami” betreten Cell Division zwar kein Neuland, doch liefern sie ein handwerklich einwandfrei fabriziertes Album ab. Noch fehlen der Band die zündenden Ideen, welche sie unverwechselbar machen würden, und auch der Mut zur Reduktion und Auswahl geht dem Quartett oft ab. An welche verheissungsvollen Orte der Weg führen könnte, zeigt der einsame Höhepunkt am Schluss des Albums: “Backstage” ist eine wunderbar abgerundete Ballade mit ausgefeilten Gitarrensoli von Mirjam G. und einer gesunden Portion Dramatik. Ausserdem sorgt das exzellente Saxophonsolo für frischen Wind, und erstmals erweist sich auch die Stimme von Neuzuzug Gelgia C. als erstaunlich wandelbar. Vor der internationalen Konkurrenz brauchen sich Cell Division keineswegs zu verstecken, doch unverzichtbar ist das Quartett noch lange nicht. Songs wie “Backstage” machen die Zürcher Band immerhin schon einmal unverwechselbar. - Der Landbote, Schweiz


"Irgendwie was mit Wave..", versprach man mir, als ich die neue Platte der Schweizer Kombo CELL DIVISION in die Hände bekam.
Beim ersten Anhören traf mich sogleich der Schlag: Was zum Teufel ist das denn? Aber der erste Eindruck täuscht:

Durchlauf 1:
Verqueres Gitarrengeplänkel, dazu ein stampfender Drumstil, Melodien, die eigentlich keine sind, und eine Sängerin, die einen durch teils quäkende, teils energisch ins Mikro gesprochene Passagen an den Rand des Wahnsinns treibt. Chaos pur.

Durchlauf 2:
Das Gitarrengeplänkel erweist sich als stakatohaft gespielter Rhythmus, der Drumstil passt sich in die Lücken des Gitarrenspiels ein und die Sängerin bekommt plötzlich Stil. Sehr seltsam.

Durchlauf 3:
Gitarren. Überall Gitarren. Man merkt es zwar nicht, aber die Gitarren stellen ein unerschütterliches Fundament an Rhythmus und Klang dar. Darauf baut sogar der Drumsound auf, der normalerweise als Grundgerüst für den Sound fungiert. Dazu erweisen sich die Songwriter als halbe Genies, Songstrukturen werden zerhauen und wieder zusammengebaut. Die Sängerin tut ihr Übriges hinzu. Sie fesselt die Ohren an die Musik und sorgt für die richtige Stimmung, auch die teils eigenartige Heransgehensweise an die Songtexte hat etwas für sich. Abstraktionismus in der Musik. Krass.

Danach wird es immer besser. Der Sound bleibt auf dem Level und stellt danach keine großen Überraschungen mehr dar, als Grundgerüst fungiert er ohne Makel. Jedoch macht er die Steigerung nicht mit, die die Platte von jedem Mal Anhören mitmacht.
Stilistisch bedient man sich ohne Hemmungen an den Schubladen, die die Welt zu bieten hat. Ein krasses Gericht aus Rock, Jazz und Funk wird einem da serviert, mit einer nicht zu verachtenden Portion Psychedelic und schon fast Trip Hop als Beilage, mit Wave hat das recht wenig zu tun.
Diese Mixtur aus Sound wird souverän ausgespielt, gekonnt setzt man die verschiedenen Stile in Szene und erzeugt so ein düsteres Kaleidoskop der Musik. Dazu kommt dann noch der Tropfen, der den Verstand zum Überlaufen bringt: Sängerin Gelgia hat eine Stimme, die tausendprozentig zu der nervösen Stimmung passt. Das erste Bild, das mir durch den Kopf rauscht, ist eine Szene aus David Finchers "Fight Club". Genau dies selbe anstrengende und verwirrende Stimmung wird hier aufgebaut, der Hörer muss genau wie im Film zweimal hinhören um sicher zu gehen, dass genau das passiert, was er da gerade mitbekommt. Die Stimme der Sängerin dient als Fixpunkt. Sie gibt nichts auf Melodie und widersetzt sich stellenweise dem Rhythmus der Musik, um ihr eigenes Ding durchzuziehen, mit sehr eigensinnigen Auffassungen, was das Darbieten der eigenen Stimme angeht.
Bei jeder anderen Musik würde mir die Frau wahrscheinlich tierisch auf die Nerven gehen, aber hier hat sie meine Ohren im Griff, und den Rest sowieso (die Platte läuft jetzt seit zwei Wochen in Dauerrotation).

CELL DIVISION haben mit "Tsunami" ein stark verstörendes Album abgeliefert, das sich nicht mit Grenzen aufhält und durch die eigenwillige Interpretation von Musik besticht, die leider viel zu schnell vorbei ist. Die Scheibe ist ein Soundtrack, zu dem der Film noch gedreht werden muss. Würden sie nicht schon CELL DEVISION heißen würde ich sie auf "Stanley Kubrick and David Fincher Orchestra" taufen.

Die geilste Scheibe des Jahres. Definitiv. Anspieltipps: Chef sei gnädig und lass mich schreiben: Alles!!! - Power Metal, Deutschland


Cell Division sind fester Bestandteil der Schweizer Gothic-Szene und bereits seit 1995 aktiv. „Tsunami“ nun ist das zweite Album der Eidgenossen und im Gegensatz zum selbstproduzierten und beileibe nicht schlechten „Dissolve“ eine abermalige Steigerung, sowohl im Punkte Songwriting als auch die Produktion betreffend. So klingen die zehn Songs des neuen Albums stringenter und weniger roh als noch auf dem Vorgänger, vielleicht auch ein Verdienst der neuen Sängerin Gelgia C., die mit ihrer ausdrucksstarken Stimme den vom musikalischen Grundsatz her tief in den Achtzigern verwurzelten düsteren Rocksongs erst die nötige Form verleiht. Wie sehr Cell Division sich aber auch songschreiberisch weiter entwickelt haben, verdeutlichen beispielsweise Tracks wie das ruhige „Alien Fantasy“ oder das beinahe schon kommerzielle „Râ“. Dem gegenüber stehen dunkle Rocker wie „Emperor“ oder „Farewell“ sowie das fantastische „Fingerprints“, wobei generell auffällt, dass Cell Division den Anteil an Keyboardsounds ausgeweitet haben, was der Band ausgesprochen gut zu Gesicht steht. Ein erstklassiges Album, das hoffentlich seine Anerkennung finden wird. - Oblivion, Deutschland


Neuer, frischer Wind in Sachen Gothic-Rock weht uns mit dem Zweitlingswerk der Schweizer Formation Cell Division um die Ohren, oder um es mit dem Titel des Albums zu sagen: Eine gewaltige Flutwelle wird über den geneigten Hörer hinwegbranden, die mit Sicherheit deutliche Spuren in dessen Gedächtnis hinterlassen wird. Aber was soll auch anderes dabei entstehen, wenn man bei der Produktion die helfende Hand eines Thommy Hein und Sven Friedrich zur Seite hat?! Somit lassen sich natürlich auch ab und an recht problemlos gewisse Sounds beim Hören herausfiltern, die eben auch sehr typisch für Zeraphine sind oder seinerzeit für Dreadful Shadows waren. Am deutlichsten macht sich das wohl in "Fingerprints" bemerkbar. Aber dieser gewisse Wiedererkennungswert tut der insgesamten Begeisterung für diese Platte keinesfalls einen Abbruch noch vermindert er die Meinung über das Können der vier Schweizer. Grundlegender Unterschied zu den Werken der beiden eben genannten Bands ist nämlich schon einmal, dass bei Cell Division mit Sängerin Gelgia C. eine Frau das Zepter ...Verzeihung, Mikrofon in der Hand hat. Um so mehr überrascht dann "Peculiar", wo sich plötzlich eine männliche Stimme vernehmen lässt. Es ist wohl schon fast überflüssig, zu sagen, wem diese gehört. Jawohl, es ist Sven Friedrich, der diesem Song seine Vocals beisteuert. Der anfängliche Sologesang wandelt sich allerdings rasch in ein Duett zwischen ihm und Gelgia und man kann dazu nur sagen, als dass beide Stimmen in einer perfekten Harmonie zueinander stehen. Aber auch Gelgia’s stimmliche Leistung für sich ist schon eine reine Ohrenweide: eben noch kraftvoll-biestig und verzerrt, klingt sie schon im nächsten Titel wieder so sehnsuchtsvoll schmachtend, dass einem wohlige Gänsehaut den Rücken hinaufkriecht.

Sehr schnell lässt sich also erkennen, dass man es hier mit einer extrem positiv herausragenden Seltenheit der heutigen Zeit zu tun hat: Im Gegensatz zu all den unzähligen nervenden Hupfdohlen, die leichtbekleidet hinternwackelnd über die Bühne staksen und mit vermeintlichem Sexappeal über fehlende Stimmkraft hinwegzutäuschen versuchen, beweist Gelgia, dass sie es tatsächlich drauf hat.

Als besonderes Sahnestück dieses Longplayers hat sich mir "Backstage" eingeprägt. Es ist eins genau dieser gänsehautverursachenden Stücke, das durch eine wunderbar filigrane Zerbrechlichkeit besticht, welche auch nicht zuletzt durch den elfenhaften Gesang erzeugt wird, mit dem es vorgetragen wird. Man möchte wirklich fast die Luft anhalten beim Anhören, aus Angst, dieses zarte akustische Spinnengewebe durch einen zu heftigen Atemzug zu zerstören und traut dann kaum seinen Ohren als schließlich auch noch die leisen Töne eines Saxophons zu vernehmen sind. Das alles führt dazu, dass man einfach nicht anders kann, als diesem Stück das Prädikat "Absolut entzückend!" aufzudrücken, aber wie gesagt, ganz, ganz vorsichtig.

Fazit: "Tsunami" gehört zweifelsohne zu den Scheiben, welche mit jedem Mal anhören nur noch besser werden und mit Sicherheit wird dieser Silberling in Zukunft noch viele Runden in meinem CD-Player drehen. - Konzi-Tip, Deutschland


„Wer hat's erfunden? Die Schweizer ..." - Gott sei Dank ohne Sirene auf dem Kopf, präsentieren CELL DIVISION, eine recht junge Formation aus der Schweiz, ihr zweites Studioalbum und das erste mit neuer Sängerin. Das Sven Friedrich (ZERAPHINE) bei der Produktion seine Finger mit im Spiel hatte und sogar bei dem Song „Peculiar" im Duett mit Sängerin Gelgia C. Singt, lässt Gutes vermuten.
Eine Vermutung, die sich beim Hören des Albums zu bestätigen weiß. Mit einer gekonnten Mischung aus elektronischen Sounds und harten Gitarrenriffs wird eine solide Plattform für den bis zum Anschlag charismatischen Gesang der Leadsängerin gebaut. Das Resultat ist eine Mischung aus Waverock und Synthie-Pop - dass ganze auf wirklich eingängigen und hohem Niveau. Die Vocals wirken dabei kantig, selbstbewusst und vor allem sehr spacig und markant. Wie schon beim ersten Song „The Limetrip" mutieren die zunächst zurückhaltenden und schüchtern wirkenden Gesangsanteile in einen sehr eingängigen und konfrontierenden Refrain. Ein Wechselspiel, welches über die CD konstant umgesetzt wird. Dennoch stechen Songs, wie „Hypnotized“ durch markante Rhythmik, oder ganz besonders „Râ“, durch Abdeckung eines breiten Soundspektrums, besonders hervor!
Die elektronischen Keyboard-Parts duellieren sehr konstruktiv mit den rockigen, wenn auch nicht bretter harten Gitarrenriffs, sodass nur sehr selten ein überladener Charakter entsteht.
Neben dem sehr starken „Emperor“ sticht eben gerade auch „Peculiar“ heraus. Die Zusammenarbeit mit Herrn Friedrich könnte konstruktiver wohl kaum sein. Auf ein simples simultanes Abwechseln der Gesangsanteile wird verzichtet, dafür ergänzen und unterstreichen sich die beiden Stimmen gegenseitig und lassen das Stück zu einem der besten der Platte werden.
Mit „Backstage“ findet das Album dann sogar noch einen sehr melancholischen Ausklang.
So besteht „Tsunami“ aus zahlreichen hochkarätigen Songs, die sich sehr klar von einander zu differenzieren wissen und alle samt für sich einen großen Teil zum insgesamt sehr positiven Eindruck des Albums beitragen. Sie bilden eine Brücke zwischen Atmosphäre und Rock – zwischen Wave und Pop – zwischen Eingängigkeit und Komplexität und decken dabei noch einen breiten Sound ab.
„Tsunami“ ist somit der Sammelbegriff für zehn überraschende, fordernde und sehr hörenswerte Songs und ganz nebenbei auch ein absoluter Geheimtipp! Anspieltipps: Hypnotized, Râ, Peculiar, Backstage - Gothic Paradise, Deutschland


Cell Division kommen aus der Schweiz und legen mit Tsunami ihr zweites Album vor.
1995 gegründet, erschien 2000 das Debutalbum Dissolve, kurz danach trennte man sich von Sängerin Yvette und ersetzte sie durch Gelgia, die auf dem neuen Album perfekt einschlägt.
Natürlich könnte man Cell Division als eine weitere von diesen Female-Voices-Gothic Metal-Bands abtun, was aber Tsunami in keiner Weise gerecht werden würde. Zunächst einmal hat Gelgias Stimme mit den klaren Stimmchen von Within Temptation, Nightwish oder Leaves Eyes nicht viel gemeinsam. Ganz im Gegenteil, Gelgia vermag ihre Stimme über eine weitaus größere stilistische Bandbreite auszudehnen und hat von rotzige Rockröhre bis zur singenden Elfe alles im Programm.
Ähnlich ist es bei der Musik. Da gibt es fast poppige Stücke ohne großen Tiefgang aber trotzdem voller Schönheit und Melancholie (Anodyne, Fingerprints), Massive Attack-ähnliche trippige Ausflüge a la The Gathering (Backstage), typische Gothicsongs mit dezenter Elektronik (das großartige Ra) und straighte Metalsongs mit hohem Wiedererkennungswert (Die Single Hypnotized und auch Emperor) .
Einer der Höhepunkte des Albums ist natürlich Peculiar, bei dem Gelgia und fantastisches Duett mit Zeraphine-Sänger Sven Friedrich abliefert.
Glücklicherweise sind alle Songs relativ kurz, um 3-4 Minuten gehalten, so daß die einzelnen Tracks nicht überladen wirken. Dazu gibt es die Single Hypnotized mit Remixen von - unter anderem - Zeraphine und Kartagon. Alles in allem ein wirklich gutes Gothic/Metal - Album, welches zum Beispiel das hochgelobte, aktuelle Album von Xandria in Puncto Originalität und Abwechslungsreichtum locker in die Tasche steckt. - Whiskey Soda, Deutschland


Discography

Cell Division, Chymeia, Album
Cell Division, Dirge For The Doomed, Single + DVD
Cell Division, Tsunami, Album
Cell Division, Hypnotized, Single + DVD
Cell Division, Dissolve, Album

> radio airplay in Switzerland and Germany with "Fingerprints" and "Dirge For The Doomed"
> Videos played by Roboclip, Switzerland

Photos

Feeling a bit camera shy

Bio

Cell Division is Switzerland’s figurehead when it comes to powerful female Goth music. Cell Division’s music is an exciting journey for the listener, beyond musical conventions. This modern and refreshing version of Dark Rock was made possible with the help of producers like Thommy Hein (Berlin) and video producer Jacques A Bâle (Los Angeles). The band has played many concerts in Switzerland, Germany (WGT, That Spring etc.), Austria and France and supported acts like HIM, De/Vision, Das Ich, Threshold, Zeraphine, Diva Destruction and many more. Cell Division’s band members have become a family that holds together for almost 15 years now. "If their name would not be Cell Division, I would call them "Stanley Kubrick and David Fincher Orchestra"." (press quotation)

Videoclip Dirge For The Doomed:
http://www.youtube.com/watch?v=YZTLy1qDMF8

Cell Division @ MySpace:
http://www.myspace.com/celldivisionswitzerland