Dalíah
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Bern, Bern, Switzerland | INDIE

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Band Pop Alternative

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Music

Press


So mancher Aareschwumm wurde von Daliah schon versüsst. In der letzten Flusskurve vor dem Lorrainebad zwitschern ihre Melodien – von der Linken aus übers Wasser hinweg. Ein goldener Löwe thront dort auf dem Dach des Bandraums, in dem vielerlei Mentalitäten toben, streiten, harmonieren und musizieren. Schweizerisches und deutsches Blut treffen auf Frankreichs und Spa niens Kinder; Chansons wiegen sich im Reggae, Soul und Funk tauschen jazzige Küsse aus – stets beschützt vom Pop der Farben.

Unterschiede musizieren zusammen (v.?l.): Mike Erismann, Renée Elena Leanza, Fabian Leanza, Isabelle Ritter, Tobias Bowald und Tobias Heer. (Ph. Zinniker)
Den Abschluss ihrer Frankreichtour feiern Daliah am Samstag im Ono in Bern. Ab 21 Uhr packen sie ihre Songs aus, die sowohl froh als auch traurig machen. Ehrlich und frei stellen sie sich Augen und Ohren – und hoffen doch auch ein bisschen, dass mal ein gutmütiger Spender zuhört, der ihnen für ein Studioalbum unter die Arme greift. Eine Bereicherung fürs Radio wären Daliah allemal – zu überprüfen unter www.daliah.ch
So leuchtend und düster die Daliah-Songs sein können, so liegt auch das Band-Psychogramm zwischen diesen Polen. «Wir sind wie ein altes Ehepaar: Oberflächlich betrachtet streiten wir en masse, aber schaut man genau hin, haben wir uns ganz fest gern», grinst Bassist Tobias. Besonders in so intensiven Zeiten wie der eben abgeschlossenen Frankreich-Tournee knüpfen die sturen Köpfe ihre familiären Bande enger – vom Streit im Bus bis hin zur kuscheligen Strand­session. Und wenn dazwischen 400 Menschen ihren Liedern lauschen, sich dazu kleine Kinder im Kreis drehen, Hip-Hopper breaken und verrunzelte Pärchen Walzer tanzen, dann ist das fast noch schöner als der Fakt, dass die 80 mitgenommenen Demo-CDs zu wenig waren, um alle zu befriedigen.
- 20 Minuten



BERN31. Mai 2010 21:57; Akt: 31.05.2010 21:00 Print
von Patrick Marbach - Für alles Mögliche wird in Bern mit bunt dekorierten, zum Teil wild parkierten Fahrrädern geworben. Jetzt reicht es der Polizei: Sie räumt die Promo-Vehikel weg. - 20 minuten


Die Berner Band Daliah, die in den letzten Wochen wegen ihrer Guerilla-Aktion mit den pinken Velos in der Stadt Bern im Gespräch war, wird auf dem Gurten nicht auftreten können. - 20 minuten



Mehr Nachrichten aus:Bern
BERN10. Oktober 2010 21:35; Akt: 10.10.2010 20:37 Print

Daliah sammelten für zweite CD
Guerilla-Tourneen liegen in der Region voll im Trend: Nach den Bands Riddick Jones und The Monofones, die Festivals entehrten beziehungsweise Raststätten der A1 zur Bühne machten, folgten jetzt die Musiker von Daliah. - 20 minuten


Daliah vereint verschiedene Nationalitäten, allesamt jedoch fest verwurzelt in Bern. Kennengelernt haben sich die fünf Musiker an der Jazzschule Bern. Die verschiedenen Temeramente, die hier aufeinanderprallen, und die verschiedenen Charakteren geben der Musik auf "Daliah 1.0" einen ganz eigenen Charm. Die jungen Berner Jazzschüler und Musiker lassen jeden mit ihren Songs ein wenig in den Süden reisen. Die Lieder setzen sich aus englischen, französischen und spanischen Texten zusammen. Die Musik fliesst durch wie eine erfrischende Sommerbrise. So erinnern die französischen Chansons an verliebte Mädchen in Pariser Strassencafes, die spanischen Texte an lebendige und temperamentvolle Liebe und die englischen Geschichten an längst vergangene Zeiten. Die ausdrucksstarke Stimme von Sängerin Renée Leanza-Strasser vermag einen von Beginn weg in ihren Bann ziehen. Das Album ist musikalisch hochstehend und die vielen Finessen lassen einem auch beim X-ten mal durchhören immer wieder aufhorchen. Tolle mehrstimmige Gesangsparts geben viel Druck und die spannend aufgebauten Arrangements machen Spass. Hoffen wir also auf ein Update - Daliah 1.5 sozusagen. Wer nicht so lange warten mag, schaut sich Daliah einfach auf am Gurten-Festival an. - Tresspass


Fünf Berner Studentinnen und Stu- denten der Berner Jazzschule haben zusammengefunden und Daliah ge- gründet. Daliah? «Der Name hat nichts mit Blumen zu tun», sagt Gründungs- mitglied und Bassist Fabian Leanza im Interview mit ensuite - kulturmagazin. «Er geht gut von der Zunge, deshalb haben wir uns für Daliah entschieden. Eine tiefere Bedeutung sehen wir darin nicht», ergänzt Renee Leanza-Strasser,
Bdie Frontsängerin der Band. edeutung legen die beiden hingegen dem
bevorstehenden Auftritt am diesjährigen Gurtenfestival bei, wo sie ihr kürzlich erschie- nenes Album «1.0» präsentieren wollen. Eine CD, die von Rock, Pop, Reggae bis hin zum Chanson alles bietet.
Eigentlich ganz anders, als man es von einer Band mit Jazzhintergrund erwarten würde.
Fabian: Als Jazzmusiker müssen wir nicht zwingend Jazz spielen. Abgesehen davon be- dienen wir uns im aktuellen Album der Metho- de des Jazz: Die klassische Form A-B-A zieht sich durch fast jedes Lied hindurch.
Renee: Unser Background ist im Jazz. Der Kern der Band, also Fabian, Tobi der Bassist und ich, wir haben uns an der Jazzschule Bern
kennengelernt. Eine Kleinformation, wenn wir so wollen. Allerdings sieht unser Konzept nebst Bass, Piano, Drums und Gesang auch weitere Instrumente vor, wie Bläser und Background- sängerinnen. Diese Positionen werden von Leuten besetzt, die wie wir an der Jazzschule studieren.
Wann spielt ihr im Grossformat, wann eher klein?
Fabian: Es kommt auf den Platz auf der Büh- ne an.
Im Juli steht ihr auf dem Gurten auf der Waldbühne – da werdet ihr viel Platz haben.
Renee: Für den Gurten werden wir selbst- verständlich alle unsere Musikerinnen und Mu- siker aufbieten.
Fühlen sich die Backgroundsängerinnen und die Blasinstrumentalisten, also die Musiker ausserhalb des Kerns, überhaupt als Teil von Daliah?
Renee: Auf jeden Fall sind sie ein Teil von uns. Sie üben mit uns auf die Auftritte hin und spielen auch eine wichtige Rolle bei der Einspielung eines Albums. Diese Art der Zu- sammenarbeit ist aber nur möglich, wenn die Arrangements im Voraus festgelegt sind. Wir haben kein Leadsheet, das uns frei-interpre- tierbare Vorgaben für Improvisationen gibt. Unsere Arrangements sind ziemlich starr. Klar, auch wir haben Soloparts, diese sind in der Re- gel improvisiert.
Fabian: Diese spielen wir dann, wenn uns die Leute nicht mehr zuhören wollen (lacht). Seien wir ehrlich, wer interessiert sich schon für ein Solo?
Wieso nicht?
Fabian: Soli sind für Leute interessant wie du und ich; also Leute, die sich tagtäglich mit Musik befassen und sie gerne im Ohr zergehen lassen. Ein Musikliebhaber hört aus einem Solo heraus, wie es aufgebaut ist, welche Tonleitern oder Stilfiguren zum Einsatz kommen. Aber in der Welt der Popmusik wollen die Hörerinnen und Hörer einen Song als Ganzes erfahren. Deshalb sind wir eher im Pop anzusiedeln als im Jazz.
Ihr macht Popmusik, weil die Leute es so wollen?
Fabian: Nein, ganz und gar nicht. Auch mir gefällt Pop, schliesslich bin ich mit den Bea- tles, Eric Clapton und den Rolling Stones auf- gewachsen. Unser Herz schlägt dafür!
Schön gerettet.
Renee: Ich wusste es! Ich hätte das Inter- view alleine geben sollen (lacht).
Fabian: Nein, wirklich, unser Herz schlägt sowohl für den Jazz als auch für die Popmusik. Na gut, Renee macht nebenbei so abgefahrenes Zeug...
Was denn?
Fabian: So Minges-Zeugs, also Musik von einem Komponisten, zu dem ich persönlich
keinen Bezug habe. Ich finde es aber gut, dass sie das macht.
Du musst machen, was dir dein Herz befielt.
Fabian: Herz ist wichtig, es bedeutet Aus- druck, Stürmereien, all das, was das Leben in einer Familie schön macht. Jeder Mensch braucht hin und wieder Streit. Nur so kann er seine Gefühle zum Ausdruck bringen, sich mit einem Thema auseinandersetzen, um dann am Ende wieder Frieden zu schliessen. Das merkst du auch auf der Bühne: Die gemeinsame Arbeit hat mehr als nur mit Erfolg haben zu tun. Sie ist etwas, das verbindet. Und das Beste, was passieren kann, ist, wenn das Publikum spürt, was du machst und wer du bist.
In welcher Rolle seht ihr euch an den Kon- zerten?
Fabian: Wir möchten keine Dienerrolle spie- len, im Sinne von: «Wir sind Musiker und spie- len etwas für euch». Das Publikum soll auch etwas mit uns machen. Denn nur gemeinsam können wir eine Show auf die Beine stellen. Wenn das Publikum auf uns reagiert, wissen wir auch, welches Stück zu welchem Zeit- punkt angebracht ist. Bei grösster Partylaune zum Beispiel ist die Ballade «Alfonsina», nicht das richtige. Dagegen: Sind die Menschen am Schwelgen und Träumen, passt dieses Lied wiederum sehr gut. Wie gesagt, als Darsteller auf der Bühne musst du mit deinem Publikum an einem gemeinsamen Erlebnis arbeiten.
Renee: Und diese Zusammenarbeit gelingt am besten, wenn wir authentisch und ehrlich zu uns selbst sind. Wir müssen die Bedürfnisse des Publikums deuten können. Klar: Vor jedem Konzert erstellen wir einen ungefähren Fahr- plan, doch während des Konzerts müssen wir uns an der Stimmung der Menschen orientie- ren.
Je nach Stimmung spielt ihr Pop, dann Rock....
Renee: Ich finde es schwierig, wenn man uns in Genres aufteilt. Oft wird behauptet, wir seinen Jazzer, die Pop machen. Das ist es nicht! Wir von Daliah machen, was wir wollen. Wir setzen uns keine Grenzen. An der Jazzschule erlebe ich Grenzen genug. Wenn ich da mit einem einfachen Popstück aufkreuzen wür- de, würde ich belächelt. Bei Daliah kann ich mit einem beliebigen Stück kommen, sei es schwierig oder nicht, Fabian würde es für mich spielen. Leider würde ein solches Stück nie auf eine CD kommen...
Fabian: ...sag niemals nie. Erst kürzlich hat Renee ein Stück gebracht, das war wunderbar
zu hören. Anfänglich hatte ich meine Beden- ken, das Arrangement enthielt haufenweise Modulationen innerhalb eines Taktes. Ich kann dir gar nicht sagen, wie ich mir daran die Zäh- ne ausgebissen habe. Am Ende musste ich zu- geben: Der Aufwand hat sich gelohnt. An sol- chen Dingen merkt man, dass Renee und ich den selben Mood haben.
Renee: Nicht unbedingt.
Fabian: Ja gut, wenn du Minges spielst nicht...
Renee: Ich denke, wir haben da unterschied- liche Schwerpunkte und Interessen. Auch ich singe manchmal für Fabian Dinge, die ich selber niemals erfinden würde. Grundsätzlich müssen wir uns akzeptieren und respektieren, für die Ideen, die wir haben.
Fabian: Du solltest uns einmal im Studio er- leben...
Wieso meinst du?
Fabian: Die Mischer sind arme Kerle (lacht).
Renee: Ja, im Studio diskutieren wir oft hin und her, Fabian mag einmal die Backings nicht, dann nörgle ich an einer seiner Sequen- zen herum.
Fabian: Als Beobachter amüsierst du dich gewaltig. Du siehst, wie sich die Leute um uns herum ausklinken, bis jemand endlich ein Machtwort spricht und zeigt, wo es lang geht.
Die Rollen scheinen nicht klar definiert zu sein.
Fabian: Doch, doch. Ich mache die Basics, die Bassläufe, Renee ist für die Gesangspassa- gen zuständig...
Renee: ...und trotzdem redest du mir immer drein.
Fabian: Ja, Renee, ich sage dir nur meine Meinung. Es sind Tipps. Am Ende entscheidest aber immer noch du, wie du eine bestimmte Passage singen willst. Das kannst ja nur du entscheiden, ich bin kein Sänger.
Am Ende muss das Flickwerk zusammenpas- sen.
Fabian: Bis heute hat es immer ganz gut funktioniert.
Renee: Wir schreiben gewisse Dinge auch gemeinsam, am Ende erreichen wir fast immer einen Konsens. Fabian und ich, wir kennen uns seit Jahren und daher sehr gut. Wenn Fabian etwas schreibt, spüre ich automatisch, was er tun will und was ihm gefällt. Auch wenn er meint, er habe sich eine bestimmte Passage an- ders vorgestellt, am Ende gefällt sie ihm doch.
Fabian: Ja, es gibt zwei Stücke, wenn ich die
höre, sterbe ich fast, so schön sind sie. Renee hat es angedeutet, wir ergänzen uns optimal. Die ganze Beziehung basiert auf Intuition.
Fabian: Wenn du ein Bauchmusiker bist, lebst du nach deiner Intuition. Das coole an diesem Projekt ist... na ja, Projekt, wir sind schon fast eine Familie...
Renee: ...das tönt sehr kommunenhaft...
Fabian: ...ah, nein, doch, schliesslich woh- nen wir zusammen, wir haben oft Besuch. Wir sind mehr als nur eine Band.
Eine Band bestehend aus Musikern unter- schiedlicher Herkunft.
Fabian: Was meinst du damit?
In eurer Pressemitteilung steht: «Verschie- dene Nationalitäten fest verwurzelt in Bern, verschiedene Temperamente, die aufeinander- prallen, verschiedene Charaktere, die der Musik ihren ganz eigenen Charme geben.»
Fabian: Ja, das steht so im Promo-Text, doch daran arbeiten wir noch.
Woran wollt ihr arbeiten?
Fabian: Am Inhalt des Promotextes. Die Geschichte mit der Herkunft ist ein bisschen «blabla». Wir sind nicht Multikulti, wir sind Berner.
Renee: Fabian, die Geschichte mit der Her- kunft stimmt aber schon... irgendwie. Ich bin ursprünglich aus Südamerika, dein Vater ist Italiener...
Fabian: ...in erster Linie sind wir aber Ber- ner. Wir sind ein Spiegelbild dieser Gesell- schaft. Das Urschweizerische, wie es oft von bestimmten Politikern propagiert wird, gibt es nicht.
Aber die Texte sind mehrsprachig.
Renee: Ja, denn es gibt Sprachen, die von der Klangfarbe her besser zu einem Thema passen als andere. Ich mag es, damit zu expe- rimentieren.
Und diese Klangfarben exportiert ihr schon bald ins Ausland. Nach dem Auftritt auf dem Gurten ist eine längere Tournee durch Frank- reich geplant. Ein bisschen wie Ferien?
Renee: Durchaus. Wir leben für unser Ding. Musik ist nicht Arbeit, sondern Vergnügen.
Sonntag, 18. Juli: Gurtenfestival – Waldbühne, 12:45 bis 14:00 Uhr CD: Daliah – 1.0 (CW Promotion) Info: www.daliah.ch
Music & Sounds
229 - Ensuite


Nun sind Städtereise wieder in und für die, die kein Geld haben, gibts Trost von Daliah und ihr Debut " 1.0". Kennengelernt haben sich die fünf Musiker in der Jazzschule Bern. Dann wurde im Bandhaus beim Lorrainebad geprobt und versucht die verschiedenen Nationalitäten und ihre Temperamente, die aufeinanderprallten in Musik umzuwandeln, was geglückt ist. Die leichten Midtempisongs erinnern an Chansons über Verliebte in Paris, ein wenig mehr Liebe in Madrid oder einem Spaziergang in Lisabon oder einem Sonnenuntergang in Brighton. Die Sängerin Renéé Leanza-Strasser kann besser auf englisch als französisch diese Leichtigkeit des Seins oder die Melancholie vergangener Tage einfangen. Es sind Lieder, die niemanden wehtun, aber sofort gute Stimmung zaubern, wie es Strassencafemusik soll, gespielt von fünf Musiker mit einem Ohr für Melodien für das Leben junger Menschen zwischen Alltagspflicht und Lust sich im Frühling wieder zu verlieben und sich dem Leben hinzugeben.
www.daliah.ch - Trendmagazin


Es ist etwas italienisches Blut, das da fliesst, etwas venezolani- sches. Und wenn Renée Leanza- Strasser und Fabian Leanza, die beiden kreativen Köpfe der Ber- ner Band Daliah, gemeinsam am Tisch sitzen, kann es laut und lei- denschaftlich zu- und hergehen. Ungehemmt unterbrechen sie sich während des Gesprächs, la- chen, necken sich und sind sich am Schluss doch einig. Beide wollen dasselbe, nämlich Musik machen.
Genauso läuft es ab, wenn die Songs der Fünfercombo, die sich an der Jazzschule kennen gelernt hat, entstehen: Die Sängerin und der Gitarrist schreiben sie ge- meinsam. Fäbu sei für die unte- ren, die Basstöne zuständig, Renée für Texte und Gesang.
Das klappt gut – und klingt gut. Auf ihrem eben erschienenen ers- ten Album «1.0 », das zusammen mit der vor einigen Monaten er- schienenen EP «0.5» ein Ganzes ergibt – harmonieren die Musiker, Renée bringt ihre raue, dunkle Jazzstimme zum Vibrieren, dar-
zvg Leanza-Strasser (links), Gitarrist Fabian Leanza (3. v. l.) und Equipe.
kommt als unbekannte Band eher zu Auftritten.» Die Ausrich- tung nach Westen sei eher Zufall. Die Bookerin, die Mutter eines Bandkollegen, komme aus Frank- reich und habe daher gute Kon- takte. Mit der Zeit hätten sich Netzwerke ergeben, man könne oft an denselben Orten spielen. Und nun winkt auch eine Karriere in der Schweiz. Daliah werden neuerdings am Radio gespielt, Renée will sich nächstens erst- mals an einem Mundarttext ver- suchen. Bisher hat sie sich auf Englisch, Französisch und Spa- nisch beschränkt. Doch vor dem grossen Durchstarten ist erst ein- mal eine Zwangspause angesagt – wegen Überbeanspruchung ih- rer Stimme muss Renée einige Zeit mit Singen pausieren. Das wird Daliah nicht lange aufhalten: Die erste CD ist raus, der Gurten winkt, und danach steht eine weitere Frankreich-Tournee an.
Marina Bolzli
CD: Daliah, «0.5» und «1.0», erhältlich auf www.daliah.ch. Konzert: 19. 7., Waldbühne Gurtenfestival.
Leidenschaftlich: Die Berner Band Daliah mit Sängerin Renée
aus entstehen gefühlvolle Blues- und Soulsongs. Dieser Mix kommt so gut an, dass Daliah aus Hunderten von Bewerbern ausgewählt wurden und diesen Sommer auf der Waldbühne am Gurtenfestival spielen dürfen. Überrascht darüber? «Nein», sagt Fäbu, während Renée gleichzeitig
meint: «natürlich». Natürlich sei- en sie überrascht, denn sie hätten bisher in der Schweiz nicht oft ge- spielt. Bisher war Daliah vor allem auf Frankreich ausgerichtet, wo die Band bereits mehrmals auf Tournee war. «Dort ist es leich- ter», sagt Renée, «die Veran- stalter sind risikobereiter, man - Bz Bern


Discography

EP Daliah 0.5
LP Daliah 1.0
Single For You
Single Nevertheless

Release Juni 2011: LP Daliah Deja Vu

Photos

Bio

Mit dem Release des Erstlings „1.0“, dessen Singleauskopplungen „For You“ und „Nevertheless“ und der vorangegangenen EP „0.5“ erlebt die Berner Band Dalíah seit dem Frühling 2010 überraschenden Erfolg. Ende 2010 kann Dalíah auf über 90 Konzerte, kreative Guerilla-Aktionen, über 250 Airplays in Schweizer Radiostationen, eine starke Medienpräsenz
und einen kontinuierlich wachsenden Bekanntheitsgrad
zurückblicken.

Dalíah ist eine Band, die sich ihre Sporen selber abverdient hat.
Nach vier im Alleingang organisierten und eigenfinanzierten Tourneen in Frankreich, inklusive Lagerkoller auf dem Zeltplatz und Schwielen an den Händen, haben Sie genügend Erfahrungen als Tourbusfahrer, Roadies, Techniker, Musiker und Improvisationskünstler gesammelt, um nun als ernst zu nehmende Band in ihrer Heimat anzutreten.
Seit Oktober 2010 hat sich die Band zurückgezogen um an ihrem nächsten Album zu arbeiten, welches im Frühsommer 2011 erscheinen wird. Eine Festivaltour in der Schweiz wird folgen, welche mit der Zusage für einen Auftritt am Gurtenfestival 2011 bereits unter einem guten Stern steht.

Kennen gelernthaben sich Renée (voc), Fäbu (g), Tobi (b) und Tobi (dr) im Jahre 2006 an der Jazzschule Bern. Nach und nach wurde aus diesem Quartett eine bunt zusammen gewürfelte Truppe aus derer sich die heutige Formation mit Mike an der zweiten Gitarre herauskristallisierte.
Die Mitmusiker sind mittlerweile Freunde, Wegbegleiter, Mitbewohner und beinahe so etwas wie eine Familie geworden, die gemeinsam für ihre Sache kämpft.

Dalíah ist also mehr als Musik.Im eigenen Bandhaus an der Aare,
auf welchem der goldene Löwe thront, wird seit jeher geprobt, gewerkt, gefeiert, getanzt und diskutiert. Auch die CD-Produktionen werden in dem im Haus integrierten Studio realisiert.
Die gesamte Organisation und Finanzierung der Band, wie auch die Presse- und Werbetätigkeit, wird durch die Band selbst übernommen.

Auf der Bühne gibt Dalíah alles; gibt alles preis, ist ehrlich und offen, leidenschaftlich und ausgelassen, bodenständig und tiefgründig.
Der Zuhörer wird eingeladen einzutauchen, sich gehen zu lassen und seine Emotionen und Energien freizusetzen. Denn Dalíah ist grenzenlos.Die Sprache ergibt sich aus dem Gefühl für das Stück und der Stil aus der Intuition des Moments.
Trotzdem und genau deshalb:
Dalíah klingt wie Dalíah.