Hemlock Smith
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Hemlock Smith

Lausanne, Vaud, Switzerland | INDIE

Lausanne, Vaud, Switzerland | INDIE
Band Pop Singer/Songwriter

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Music

Press


Hemlock Smith ist im Großen und Ganzen das Baby des Schweizers Michael Frei. Keep the devil out of Hillsboro ist bereits die dritte Platte unter diesem Banner. Soviel zum Sachlichen. Denn was Michael Frei hier auf CD gebannt hat, sollte ganz und gar nicht sachlich, sondern emotional aufgenommen werden. Denn dies ist der richtige Soundtrack für die heimeligen, genauso wie auch für die dunklen Stunden des Lebens. Gleichzeitig da um voller Genuss die Seele baumeln zu lassen oder um sich nach einem Durchhänger wieder hochzuziehen. Musikalisch bewegen sich Hemlock Smith dabei irgendwo zwischen süßlichem Pop und garstigem Blues, mit kleinen Blicken zur Seite in jazzige Gefilde und mit jeder Menge Singer-Songwriter-Charme. Keep the devils out of Hillsboro ist dabei spielerisch ziemlich bunt und reichhaltig in seinen Stimmungen. Dies reicht von sparsam instrumentierten und unaufgeregten Stücken wie dem Titeltrack oder „Queen of spring ball“, über schön einlullende Lieder wie „My wonderful bereaved“ und „Little Jesus & the housecat“, die eine ausgewiesene poppige Eleganz besitzen, und jazzige Anklänge in „Spring is mine“ und „The loveless eternal“, bis zum knochigem Blues von „Blink“ und dem abseitig tänzelnden Gitarrenwalzer von „Dunkirk/Jersualem“, für die sich selbst Tom Waits oder Nick Cave nicht schämen würden. Im Vordergrund steht dabei stets die eindringliche und fast schon beschwörerische Stimme Freis, die man durchaus als charismatisch bezeichnen kann. Trotz der zahlreichen ansprechenden und einfallsreichen instrumentalen Arrangements trägt sie eindeutig dieses spannende Album, welches sich zwar recht entspannt, aber keinesfalls leichtfüßig aus den Lautsprechern schält. Denn die eine oder andere Passage klingt wahrscheinlich absichtlich etwas schräg und bewusstes Zuhören erhöht den Genuss von Keep the devil out of Hillsboro beträchtlich. Sobald die letzten Töne des tongewordenen und melancholischen Abschiedsgrußes „Testament“ verklungen ist, ist man sich sicher, gerade keine wertvolle Stunde seines Lebens verschenkt, sondern diese schlicht und einfach genossen zu haben. Ein richtiger Geheimtipp! (17/20) - Musik an sich


HIFIFI & STEREO

Machen wir es nicht weiter spannend: Dieses Album ist über die Maße gut, dass es fast unheimlich ist. Ein Album zwischen Kurt Wagner, Lambchop und Nick Cave garniert mit ein paar Tom Waits-Einsprengseln, das seinesgleichen sucht und erst bei den ganz großen Alben der Musikgeschichte finden wird. „Keep The Devil Out Of Hillsboro“ zollt dem Genius der „Asylum Years“ (Tom Waits) oder der “Murder Ballads” (Nick Cave) Tribut und wird mit einer gehörigen Portion Weltschmerz serviert, das wir uns daran verschlucken mögen und uns ungläubig die Augen reiben. Und jetzt tue ich was, was ich noch nie gemacht habe: Ich zitiere den Waschzettel, weil es einfach passt und ich es nicht anders ausgedrückt hätte. „Sie vereinen auch die großen Schatten, die um ihre Musik kreisen, Tom Waits und Mark Hollis seien genannt, aber auch die stilvolle Country-Musik von Lambchop und den intelligenten Rock von dEUS“. Apropos dEUS; Michael Freis Gesang lässt mich an eine geflüsterte Version von Tom Barman denken, besonders die Klangfarbe und die relaxte Art des Vortrags treffen auf die nachdenklich, fast traurige Stimmung die Kurt Wagner zu setzen weiß. Alle dreizehn Songs transportieren eine Art Gefühlskaleidoskop, versetzen seinen Hörer in die verschiedensten Stimmungen, um ihn zu guter letzt fast gerührt zurück zu lassen. Gerührt durch die fantastische Qualität dieses Albums und nachdenklich durch diese unüberhörbare Melancholie, die eigentlich jeder Song transportiert. Dabei bestehen durchaus große Unterschiede, zwischen beispielsweise „Queen Of The Spring Ball“, mit seinem Bläser-Intermezzo und „The Loveless Eternal“. Wo fiese Metalriffs die andächtige Stille durchschneiden ist ein andere Ausnahme-Könnerin des Singer/ Songwriter-Genres nicht weit: Rose Kemp. Ein weiterer Ritterschlag.
Also jetzt noch mal langsam und zum mitschreiben: Mit „Keep The Devil Out Of Hillsboro“ liefern Hemlock Smith aus Lausanne ein Meisterwerk ab, dass (wenn es nach mir ginge) auch noch in zwanzig Jahren Erwähnung finden könnte. Bitte Daumen drücken!
- HIFIFI & STEREO


BLUEPRINT

HEMLOCK SMITH – "Keep the devil out of Hillsboro" (Label: Phénix Records, VÖ 07.09.2009)

(jg) Die neue LAMBCHOP? Anscheinend gibt es in der Schweiz noch eine ähnliche Stimme wie die von Kurt Wagner. Abwechslungsreiche Musik, klasse arrangiert, hier hat sich jemand Zeit genommen für Songwriting und Produktion! Und als LAMCHOP-Kopie geht Herr Smith ganz sicher auch nicht durch, dafür sind die Songs viel zu bunt, stellenweise gar wahnsinnig und hin und wieder auch an dEUS und TOM WAITS erinnernd.(6,5)
- BLUEPRINT


Les Lausannois d’Hemlock Smith reviennent
avec un troisième album subtilement boucané

Exorcismes en
dégradés de gris

ROCK

Hemlock Smith
Keep The Devil out Of Hillsboro
Phénix Records/Disques Office

C’est ce qu’on appelle un disque
de maturité: après les déjà accrocheurs
A Secret Life (2002) et Umbrella
Fitz & Gerald (2006), le Lausannois
Michael Frei et ses
acolytesparviennent avecKeep The
Devil Out Of Hillsboro à donner du
coffre format chêne à leurs visions.
De fait, on tombe sous le charme
de lamaîtrise à l’oeuvre ici lorsqu’il
s’agit de jouer avec les concaténations
stylistiques sans pour autant
diluer son propos. Au rayon des
assemblages, on se laisse happer
parunemultitudededétours contrôlés:
blues de bush au goût de
Tom Waits («Blink»), ballade perce-
coeur («My Wonderful Bereaved
»), entremêlement de chant de
taverne et d’orientalisme («Dunkirk/
Jerusalem»), danse macabre
enlevée («Carnival Of Souls»)…
Mais ce qui retient notre attention
chez Hemlock Smith s’évalue plutôt
en termes d’identité. En l’occurrence
un grain narratif très
particulier, fait de réalisme onirique,
d’expressionnisme contenu
et d’ironie de crépuscule, le tout
mis en valeur par une voix éminemment
souple. Un jeu musical
aussi,dont les alternances subtiles
entre émotions majeures, mode
mineur, et libérations harmoniques
offrent la démonstration
d’un art des contrastes diaboliquement
possédé.

Philippe Simon - Le Temps


Discography

2009 - Keep the Devil out of Hillsboro
2008 - Sir Arne's Treasure
2006 - Umbrella Fitz & Gerald
2002 - A secret Life.

Compilations and movies have tracks from
Umbrella Fitz & Gerald. Check our web site
for details.

Photos

Bio

Name of the project:
“My songs are often very bitter and sad, so “hemlock” seemed to be a good word. As I am also a secret person, I was looking for something that would express that my emotions are well guarded and not often allowed to get out in the open. “Locksmith” came to mind and the name of the project is a (safe?) combination of those two words.”

Michael Frei (Songs and Vocals):

Born in 1966 in the German part of Switzerland, he discovers the French language at the age of 10 when his family moves to Montreux.

An only and solitary child, he reads and writes a lot. The shock of a new culture only increases his feeling to be « different » from the other kids, and so he tries to express his alienation through poems and songs. Maybe because none of the two languages he’s confronted with is really his own, he naturally chooses English when he starts to write pop tunes.
Since 1984, he’s played in a bunch of rock bands, first as a drummer and then, unavoidably, as a singer.

His first serious project, KàFKà CiTy, is born in 1989 when he meets Jacques Bevilacqua, the guitarist who has been with him ever since. The band makes two records, tours in Germany and Switzerland and splits in 1994.

He then starts to write words for other artists, tries to make a living and, in 1998, forms another band (Greenhouse Effect) that is still active today. Hemlock Smith is his solo project, planned for a long time.

The first album, released in 2002, is a collection of weird pop songs, built upon loops and enriched with ambient sounds and noises.

The new record though, scheduled for a 2006 release, is an attempt to play simple songs in a simple fashion, to capture the groove and magic of a recording session, often on the first take. It was mostly recorded over a 5-day period and embraces new influences, like folk, soul and jazz, that hadn’t been apparent in his music before…

He lives in Lausanne, Switzerland, is married and father of two.