Karima Nayt
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Karima Nayt

Stockholm, Stockholm, Sweden | INDIE

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Band World Acoustic

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Music

Press


Sie tanzt im wahrsten Sinne des Wortes auf mehreren Hochzeiten, die algerische Sängerin, deren Karriere als Schauspielerin und Tänzerin in Algier begann. 1998 wechselte sie als Solotänzerin ans Cairo Opera House nach Ägypten und versuchte sich dort als Sängerin für das Ensemble Sharkiat des renommierten Komponisten Fathy Salama. Die Zeit ist nunmehr gekommen, um ein Soloalbum vorzulegen, und in der Tat gelingt es ihr und ihrem Team, alle Register zu ziehen. Sie verfügt über eine grandiose, ausdrucksstarke Stimme und auch über kompositorisches Talent. Musikalisch bedient sich Nayt bei allen möglichen Stilen: Natürlich orientiert sie sich durchgängig an heimischer, mit Streichern unterlegter arabischer Volksmusik; aber auch Einflüsse des klassischen französischen Chansons und angloamerikanischer Popmusik sind deutlich hörbar. Die Arrangements sind abwechslungsreich, öfters eingesetzt wird ein Musette-Akkordeon, etwa im Tango „Mèli“. Nayt, die sich in den Liner Notes sehr patriotisch gibt, nimmt in ihren Liedern erstaunlich häufig politisch Stellung. „Harraga“ ist eine Hommage an afrikanische Bootsflüchtlinge, „Sans Dignité“ würdigt den arabischen Frühling. Arab-Pop mit Tiefgang! - Folker


Die algerische Sängerin und Tänzerin Karima Nayt legt mit ihrem Soloalbum "Quoi D'Autre" ein erstaunliches Debüt vor. Die dreizehn Eigenkompositionen sind Lieder voller Stärke und Selbstbewusstsein und doch randvoll gefüllt mit Gefühl. Dass sie sich dabei durchaus zur musikalischen Tradition ihrer Heimat Algerien hingezogen fühlt, hört man in allen Stücken. Auch europäische Einflüsse bereichern ihre Lieder. Besonders das Akkordeon bringt immer wieder Grüße aus Frankreich hervor. Karima Nayt ist eine hervorragende Botschafterin der arabischen Klangwelt, die es schafft, den Hörer schnell und ohne Umschweife für sich, ihre Musik und ihre Sprache zu begeistern. Poetisch ist die Sprache und klar die Botschaft. In I'didn't know" fragt sie sich, wie es möglich ist, dass die eigenen Nachbarn einem das eigene Paradies niederbrennen. In "Mèli" einem dynamischen Tango stellt sie materielle Werte gegen Liebe und Frieden nebeneinander und fragt sich, was wohl Bestand hat. Flüchtlinge, die es nie schafften, das Meer zu überwinden, das zwischen der aussichtslosen Realität und den unberechenbaren Träumen liegt, ist das Thema des Liedes "Harraga". Karima Nayt besitzt eine sanfte Stimme, die schnell an Intensität gewinnen kann. "Salam" ist ein Lied, in dem ihre Stimme fast zerbrechlich wirkt, dem aber doch eine enorme Kraft innewohnt. Sehnsucht und Wille kombiniert sie mühelos in ihrer Seele. Das Ergebnis fließt ihr aus der Kehle, wie eine Botschaft zum wach und aufmerksam Werden. Ihre Lieder sind die blanken Energietransporter. Wer sie singen hört, findet sich am Ende nicht eingelullt wieder, sondern frisch und voller Lebensmut. "Quoi D'Autre?" ist eine der aufregendsten Musikproduktionen aus der arabischen Welt, die mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Vielleicht kann man Karima Nayt leise hören, vielleicht sollte man sie besser laut hören, aber hören sollte man sie unbedingt. - Folkworld


Discography

"Quoi d'Autre?" 2012 (Ajabu)

Photos

Bio

Singer, modern dancer and actress from Algeria - Karima Nayt is a multi-talented artist who has troll-bounded audiences all around the world. Rewarded by the National Conservatory of Algiers, Karima started her career as a dancer as well as an actress both on film and on stage. Attracted by the dynamic cultural life in Cairo, she decides to move there in 1998. She, then, becomes a soloist-dancer in the modern dance company of the Cairo Opera House, and a singer with Grammy-awarded musician and composer Fathy Salama and his group Sharkiat.

Karima has performed on festivals and stages all over the world both as a singer and a dancer. She won numerous prizes including the Grand Prize of best actress at the 16th International Festival of Experimental Theatre in Cairo for her outstanding performance in the piece On the table listening to Wagner by Mohamed Shafik.

Since she left Cairo in 2007 Karima has worked mostly in Europe, participating in different dance productions and recording her long-awaited solo-album Quoi dAutre? which was produced in Sweden.

Karima writes all her lyrics. She sings in algerian, classical arabic and french. Her art is a voice that allows her to talk about social and political issues, memories, hidden things, nor laughters nor tears but things that are real, seen and lived...