Kazalpin
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Kazalpin

Luzern, Lucerne, Switzerland

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Music

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Das Konzert, das die Gruppe Akana aus Minsk zusammen mit dem Albin Brun Alpin Ensemble in der alten Kirche gab, bedeutete ein weiteres Highlight in der Reihe „Boswil Surprise“ des Künstlerhauses Boswil. (…) Die vier Musiker des Alpin Ensembles lassen sich zwar von traditionellen Klängen und Harmonien der Schweizer Volksmusik inspirieren, folgen dann aber eigenen musikalischen Intentionen. Sie variieren die Motive und lassen der Improvisation einen breiten Raum. So auch in der Zusammenarbeit mit den drei stimmgewaltigen Sängerinnen von „Akana“. Der reine Vokalgesang geht nahtlos über ins gemeinsame Musizieren und weiter zum Instrumentalspiel mit kurzen Soli. Die für unsere Ohren ungewohnten archaischen Melodien verschmelzen mit dem virtuos gespielten Jazzgroove des Albin Brun Alpin Ensemble zu einer neuen Einheit. Es klingt, als ob die beiden Formationen das gemeinsame Musizieren schon länger praktiziert hätten. (…) Die Zuschauer bedankten sich mit einem lang anhaltenden Applaus. - Hansruedi Hürlimann, Neue Luzerner Zeitung


Das Konzert, das die Gruppe Akana aus Minsk zusammen mit dem Albin Brun Alpin Ensemble in der alten Kirche gab, bedeutete ein weiteres Highlight in der Reihe „Boswil Surprise“ des Künstlerhauses Boswil. (…) Die vier Musiker des Alpin Ensembles lassen sich zwar von traditionellen Klängen und Harmonien der Schweizer Volksmusik inspirieren, folgen dann aber eigenen musikalischen Intentionen. Sie variieren die Motive und lassen der Improvisation einen breiten Raum. So auch in der Zusammenarbeit mit den drei stimmgewaltigen Sängerinnen von „Akana“. Der reine Vokalgesang geht nahtlos über ins gemeinsame Musizieren und weiter zum Instrumentalspiel mit kurzen Soli. Die für unsere Ohren ungewohnten archaischen Melodien verschmelzen mit dem virtuos gespielten Jazzgroove des Albin Brun Alpin Ensemble zu einer neuen Einheit. Es klingt, als ob die beiden Formationen das gemeinsame Musizieren schon länger praktiziert hätten. (…) Die Zuschauer bedankten sich mit einem lang anhaltenden Applaus. - Hansruedi Hürlimann, Neue Luzerner Zeitung


Das Projekt Kazalpin vereint drei Sängerinnen aus Weissrussland und vier Schweizer Musiker. Elegant und gleichwohl lebendig begegnen sich traditionelle, gleichwohl ausgefeilte Gesänge und globale Grooves, interessante Melodien und jazz-inspirierte Solos von Akkordeon, Saxophon, armenischem Duduk. - Lufthansa Bordsystem Info


Das Projekt Kazalpin vereint drei Sängerinnen aus Weissrussland und vier Schweizer Musiker. Elegant und gleichwohl lebendig begegnen sich traditionelle, gleichwohl ausgefeilte Gesänge und globale Grooves, interessante Melodien und jazz-inspirierte Solos von Akkordeon, Saxophon, armenischem Duduk. - Lufthansa Bordsystem Info


(…) Die Schweizer Konzerte waren sehr gut besucht, viele ausverkauft. Es spricht fürs Schweizer Publikum, auch und vor allem in den Kleinstädten, dass kulturelle Begegnungen ganz offensichtlich interessieren. Das Projekt «Kazalpin» und der Versuch, belarussische Stimmen und Melodien von einem Schweizer Orchester begleiten zu lassen, führte in den Händen des Albin Brun Alpin Ensembles zu einer besonderen Intensität. Die Fremdheiten der jeweils anderen Musiktradition schmolzen sichtbar und hörbar ineinander. Was hier fröhlich und melancholisch entstand, war das Glück der Verständigung. - Albert Kuhn, Aargauer Zeitung (Switzerland)


(…) Die Schweizer Konzerte waren sehr gut besucht, viele ausverkauft. Es spricht fürs Schweizer Publikum, auch und vor allem in den Kleinstädten, dass kulturelle Begegnungen ganz offensichtlich interessieren. Das Projekt «Kazalpin» und der Versuch, belarussische Stimmen und Melodien von einem Schweizer Orchester begleiten zu lassen, führte in den Händen des Albin Brun Alpin Ensembles zu einer besonderen Intensität. Die Fremdheiten der jeweils anderen Musiktradition schmolzen sichtbar und hörbar ineinander. Was hier fröhlich und melancholisch entstand, war das Glück der Verständigung. - Albert Kuhn, Aargauer Zeitung (Switzerland)


Das Quartett des Luzerner Jazzsaxophonisten Albin Brun und die drei Damen des weissrussischen Gesangstrios Akana kreieren auf kompetente und charmante Weise musikalische Stimmungsbilder aus franko-schwyzerischen Jazz- und weissrussischen Folkloretraditionen, wobei sich weder die West- noch die Osteuropäerinnen verbiegen müssen: Es passt einfach. - Folker


Das Quartett des Luzerner Jazzsaxophonisten Albin Brun und die drei Damen des weissrussischen Gesangstrios Akana kreieren auf kompetente und charmante Weise musikalische Stimmungsbilder aus franko-schwyzerischen Jazz- und weissrussischen Folkloretraditionen, wobei sich weder die West- noch die Osteuropäerinnen verbiegen müssen: Es passt einfach. - Folker


Ost und West treffen in der Formation Kazalpin aufeinander, hohe Berge und flaches Land. Was auf den ersten Blick so gar nicht zu einander passen will – archaischer Volksgesang aus Weissrussland und moderner Jazz aus der Schweiz – das verbindet sich auf harmonische Weise und sorgt für berührende Klangerlebnisse.
Treibende Kraft in diesem Projekt ist der Saxophonist Albin Brun, der bereits mit der Fusion von Schweizer Volksmusik und Jazz auf einschlägigen Festivals für Furore sorgte. Gemeinsam mit dem Schlagzeuger seines Alpin Ensembles ist er nach Minsk, in die weissrussische Hauptstadt gereist, und hat dort jede Menge Ensembles gehört und kennengelernt. Die Wahl fiel schließlich auf das Trio Akana, mit dem es auf der CD „East Side Story“ zu einer höchst spannenden musikalischen Begegnung kommt. Mit großem Respekt und gleichzeitig grosser Experimentierfreude prüfen die Drei von Akana die alten Melodien auf ihre Jazztauglichkeit. Und das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen.
In den Heimatländern der beteiligten Musikerinnen und Musiker hat das Projekt bereits begeisterte Zustimmung erfahren. Ein Projekt, das vorchristliche Gesänge aus Osteuropa mit modernem eidgenössischen Jazz verschmilzt. Geht nicht, ist man geneigt zu glauben, doch die CD belehrt eines Besseren. Fein aufeinander abgestimmt erweisen sich die 12 Stücke des Albums. Manche davon rein a-cappella, manche instrumentale Jazzkompositionen von Mastermind Albin Brun und viele schaffen auch kompositorisch eine Verbindung zwischen Ost und West. Sie greifen weit aus, entwickeln das Miteinander langsam und behutsam. Die CD „East Side Story“ dokumentiert die gut ausgeleuchtete Begegnung zweier Welten, die so viel trennt, und die sich doch so viel zu sagen haben. - Hessischer Rundfunk 2 (Imke Turner )


Ost und West treffen in der Formation Kazalpin aufeinander, hohe Berge und flaches Land. Was auf den ersten Blick so gar nicht zu einander passen will – archaischer Volksgesang aus Weissrussland und moderner Jazz aus der Schweiz – das verbindet sich auf harmonische Weise und sorgt für berührende Klangerlebnisse.
Treibende Kraft in diesem Projekt ist der Saxophonist Albin Brun, der bereits mit der Fusion von Schweizer Volksmusik und Jazz auf einschlägigen Festivals für Furore sorgte. Gemeinsam mit dem Schlagzeuger seines Alpin Ensembles ist er nach Minsk, in die weissrussische Hauptstadt gereist, und hat dort jede Menge Ensembles gehört und kennengelernt. Die Wahl fiel schließlich auf das Trio Akana, mit dem es auf der CD „East Side Story“ zu einer höchst spannenden musikalischen Begegnung kommt. Mit großem Respekt und gleichzeitig grosser Experimentierfreude prüfen die Drei von Akana die alten Melodien auf ihre Jazztauglichkeit. Und das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen.
In den Heimatländern der beteiligten Musikerinnen und Musiker hat das Projekt bereits begeisterte Zustimmung erfahren. Ein Projekt, das vorchristliche Gesänge aus Osteuropa mit modernem eidgenössischen Jazz verschmilzt. Geht nicht, ist man geneigt zu glauben, doch die CD belehrt eines Besseren. Fein aufeinander abgestimmt erweisen sich die 12 Stücke des Albums. Manche davon rein a-cappella, manche instrumentale Jazzkompositionen von Mastermind Albin Brun und viele schaffen auch kompositorisch eine Verbindung zwischen Ost und West. Sie greifen weit aus, entwickeln das Miteinander langsam und behutsam. Die CD „East Side Story“ dokumentiert die gut ausgeleuchtete Begegnung zweier Welten, die so viel trennt, und die sich doch so viel zu sagen haben. - Hessischer Rundfunk 2 (Imke Turner )


Im September 2009 entdeckten Albin Brun und Marco Käppeli vom Alpin Ensemble in Minsk die Gruppe Akana. Irena Kotvitskaja, Rusia und Nadzeya Tschuhunova interpretierten weissrussische Gesänge, die zum Teil noch aus vorchristlicher Zeit überliefert sind. Nach einer gemeinsamen Tournee veröffentlichen Akana und das Alpin Ensemble – mit Albin Brun (Saxofon, Schwyzerörgeli), Patricia Draeger (Akkordeon), Claudio Strebel (Kontrabass) und Marco Käppeli (Schlagzeug) – unter dem Namen Kazalpin nun die CD „East Side Story“. Überaus selbstverständlich fliessen die alten Ritualgesänge und die Kompositionen von Albin Brun ineinander, und genauso ungezwungen schreiten die traditionellen Musiken aus Belarus und der Schweiz durch die offenen Türen des Jazz. Nur in den schwächsten Momenten etwas gar lieblich, ist die Musik von Kazalpin immer wieder von federleichter und doch berührender Schönheit. - 041 – Das Kulturmagazin (Christoph Fellmann)


Im September 2009 entdeckten Albin Brun und Marco Käppeli vom Alpin Ensemble in Minsk die Gruppe Akana. Irena Kotvitskaja, Rusia und Nadzeya Tschuhunova interpretierten weissrussische Gesänge, die zum Teil noch aus vorchristlicher Zeit überliefert sind. Nach einer gemeinsamen Tournee veröffentlichen Akana und das Alpin Ensemble – mit Albin Brun (Saxofon, Schwyzerörgeli), Patricia Draeger (Akkordeon), Claudio Strebel (Kontrabass) und Marco Käppeli (Schlagzeug) – unter dem Namen Kazalpin nun die CD „East Side Story“. Überaus selbstverständlich fliessen die alten Ritualgesänge und die Kompositionen von Albin Brun ineinander, und genauso ungezwungen schreiten die traditionellen Musiken aus Belarus und der Schweiz durch die offenen Türen des Jazz. Nur in den schwächsten Momenten etwas gar lieblich, ist die Musik von Kazalpin immer wieder von federleichter und doch berührender Schönheit. - 041 – Das Kulturmagazin (Christoph Fellmann)


Ungewöhnliche Klangkombinationen sind in der Weltmusik gang und gäbe. Das Bandprojekt Kazalpin sucht Verbindungslinien zwischen der Schweiz und Weissrussland. Dahinter steckt das Alpin Ensemble des Schweizer Jazzmusikers Albin Brun, der in Minsk das Gesangstrio Akana entdeckt hat. Das hörenswerte Ergebnis dieser musikalischen Begegnung heisst „East Side Story“. Erstaunlicherweise funktioniert der Dialog der drei Sängerinnen aus Belarus mit dem Schweizer Jazzquartett, zwischen Alt und Neu, Ost und West mühelos. - Nürnberger Nachrichten (Steffen Radlmaier )


Ungewöhnliche Klangkombinationen sind in der Weltmusik gang und gäbe. Das Bandprojekt Kazalpin sucht Verbindungslinien zwischen der Schweiz und Weissrussland. Dahinter steckt das Alpin Ensemble des Schweizer Jazzmusikers Albin Brun, der in Minsk das Gesangstrio Akana entdeckt hat. Das hörenswerte Ergebnis dieser musikalischen Begegnung heisst „East Side Story“. Erstaunlicherweise funktioniert der Dialog der drei Sängerinnen aus Belarus mit dem Schweizer Jazzquartett, zwischen Alt und Neu, Ost und West mühelos. - Nürnberger Nachrichten (Steffen Radlmaier )


Eine weit grössere Distanz als die zwischen Österreich und Ex-Jugoslawien überspannt das Projekt Kazalpin. Zur Erarbeitung seiner East Side Story hatte das Albin Brun Alpin Ensemble bereits 2009 die drei Sängerinnen der weissrussischen Gruppe Akana in die Schweiz eingeladen. Nach den Probephasen und mehreren erfolgreichen Tourneen sind die Früchte der internationalen Begegnung nun auf CD zu hören. Das Abenteuer glückt, weil sich die beiden Gegenüber gerade wegen aller Unterschiede viel zu sagen haben und offen aufeinander zugehen. Das Quartett um Saxofonist Albin Brun, in dem Akkordeonistin Patricia Draeger für vielfarbige Harmonien sorgt, bietet fein austarierten Kammerfolkjazz. Die obertonreichen, geraden Stimmen der Akana-Sängerinnen verraten tiefreichende Erfahrung mit archaischem Volksgesang, den sie mit grosser Experimentierfreude in den neuen Rahmen einpassen. Bisweilen werden Erinnerungen an die Zusammenarbeit des Moscow Art Trio mit dem bulgarischen Chor Angelite wach. - Jazzthetik


Eine weit grössere Distanz als die zwischen Österreich und Ex-Jugoslawien überspannt das Projekt Kazalpin. Zur Erarbeitung seiner East Side Story hatte das Albin Brun Alpin Ensemble bereits 2009 die drei Sängerinnen der weissrussischen Gruppe Akana in die Schweiz eingeladen. Nach den Probephasen und mehreren erfolgreichen Tourneen sind die Früchte der internationalen Begegnung nun auf CD zu hören. Das Abenteuer glückt, weil sich die beiden Gegenüber gerade wegen aller Unterschiede viel zu sagen haben und offen aufeinander zugehen. Das Quartett um Saxofonist Albin Brun, in dem Akkordeonistin Patricia Draeger für vielfarbige Harmonien sorgt, bietet fein austarierten Kammerfolkjazz. Die obertonreichen, geraden Stimmen der Akana-Sängerinnen verraten tiefreichende Erfahrung mit archaischem Volksgesang, den sie mit grosser Experimentierfreude in den neuen Rahmen einpassen. Bisweilen werden Erinnerungen an die Zusammenarbeit des Moscow Art Trio mit dem bulgarischen Chor Angelite wach. - Jazzthetik


Ohne Glamour, dafür mit einem Füllhorn spannender Ideen geht es beim Projekt Kazalpin zu. Das weissrussische Vokaltrio Akana und das Schweizer Albin Brun Alpin Ensemble zeichnen auf „East Side Story“ mit einer Verbindung traditioneller belarussischer Gesänge mit (weitgehend) jazzbasierten Grooves Klangbilder, die sowohl voller archaischer Weite, wie treibendem urbanem Puls sind. Ein Erlebnis. - Jazz Podium


Ohne Glamour, dafür mit einem Füllhorn spannender Ideen geht es beim Projekt Kazalpin zu. Das weissrussische Vokaltrio Akana und das Schweizer Albin Brun Alpin Ensemble zeichnen auf „East Side Story“ mit einer Verbindung traditioneller belarussischer Gesänge mit (weitgehend) jazzbasierten Grooves Klangbilder, die sowohl voller archaischer Weite, wie treibendem urbanem Puls sind. Ein Erlebnis. - Jazz Podium


CD des Monats: Kazalpin "East Side Story" Im Herbst 2009 machten sich zwei Schweizer nach Belarus (Weissrussland) auf, um die passenden Frauen zu finden. Wie viele davon, war zu Beginn noch nicht klar. Eine oder dreissig? Wenn es sich um klanglich-stilistische Verschmelzungen handelt, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Begegnung mit den Stimmen der drei
Sängerinnen der Band «Akana» machte weiteres Suchen überflüssig. Saxofonist Albin Brun und Schlagzeuger Marco Käppeli hatten ihre Partnerinnen für eine schweiz-belarussische Kooperation gefunden. Irena Kotvitskaja, Rusia und Nadezya
Tschuhunova bilden eine der bekanntesten Formationen der jungen Musikszene von Minsk. Wie das schweizerische «Albin Brun Alpin Ensemble» interessieren auch sie sich für die (Erweiterung der) musikalischen Schnittstellen von Tradition und Gegenwart. Mit dem Zusammenschluss der beiden Ensembles nun war die Formation Kazalpin geboren. Ihr Debütalbum «East Side Story» überzeugt als unerhörtes Experiment. Durch die Verbindung von archaischen belarussischen Ritualgesängen aus vorchristlicher Zeit und jazzalpinen Elementen wird es aber auch zum kreativen «Tondokument interkulturellen Erbes». Mündliche Tradition aus Ost und West findet ebenso Platz, wie die elaborierte Notation ausgefuchster Rhythmen, Melodien und Harmonien. Herb und ungeschliffen, und dennoch kristallklar dringen die geradlinigen weissrussischen Frauengesänge an unser Ohr, nehmen sich (Alpen-)raum und hallen sozusagen als Verwandte des Alpsegens an schroffen Felsen wider. Hier tragend-treibende Fläche für die groovenden Instrumentalparts; dort mäandernd in chorischen Harmonien, sind sie integrativer Bestandteil der Arrangements und Gegenpol zum tief verwurzelten Alpensound gleichermassen. Herrlich inspirierend!

- KuL – Kultur in Liechtenstein (Denise Kronabitter)


CD des Monats: Kazalpin "East Side Story" Im Herbst 2009 machten sich zwei Schweizer nach Belarus (Weissrussland) auf, um die passenden Frauen zu finden. Wie viele davon, war zu Beginn noch nicht klar. Eine oder dreissig? Wenn es sich um klanglich-stilistische Verschmelzungen handelt, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Begegnung mit den Stimmen der drei
Sängerinnen der Band «Akana» machte weiteres Suchen überflüssig. Saxofonist Albin Brun und Schlagzeuger Marco Käppeli hatten ihre Partnerinnen für eine schweiz-belarussische Kooperation gefunden. Irena Kotvitskaja, Rusia und Nadezya
Tschuhunova bilden eine der bekanntesten Formationen der jungen Musikszene von Minsk. Wie das schweizerische «Albin Brun Alpin Ensemble» interessieren auch sie sich für die (Erweiterung der) musikalischen Schnittstellen von Tradition und Gegenwart. Mit dem Zusammenschluss der beiden Ensembles nun war die Formation Kazalpin geboren. Ihr Debütalbum «East Side Story» überzeugt als unerhörtes Experiment. Durch die Verbindung von archaischen belarussischen Ritualgesängen aus vorchristlicher Zeit und jazzalpinen Elementen wird es aber auch zum kreativen «Tondokument interkulturellen Erbes». Mündliche Tradition aus Ost und West findet ebenso Platz, wie die elaborierte Notation ausgefuchster Rhythmen, Melodien und Harmonien. Herb und ungeschliffen, und dennoch kristallklar dringen die geradlinigen weissrussischen Frauengesänge an unser Ohr, nehmen sich (Alpen-)raum und hallen sozusagen als Verwandte des Alpsegens an schroffen Felsen wider. Hier tragend-treibende Fläche für die groovenden Instrumentalparts; dort mäandernd in chorischen Harmonien, sind sie integrativer Bestandteil der Arrangements und Gegenpol zum tief verwurzelten Alpensound gleichermassen. Herrlich inspirierend!

- KuL – Kultur in Liechtenstein (Denise Kronabitter)


Ein Joint Venture zwischen seinem Schweizer Alpin Ensemble und den drei Sängerinnen von Akana aus Weissrussland schwebte Albin Brun, Saxofonist und Mastermind des eidgenössischen Quartetts Kazalpin, vor - und mit der „East Side Story“ ist ihm mehr als das gelungen. Über 1000 Jahre alt sind die Lieder zum Teil, und dass sie jetzt in der Sprache des Schweizer Jazz wieder auferstehen, ist eigentlich eine aberwitzige Geschichte. „Wir haben die Ersten, die diese Lieder sangen, nie gesehen“, schreiben die Frauen von Akana mit leiser Ehrfurcht in den Liner Notes. Umso erstaunlicher, mit welcher Frische und Vitalität sie sie zum Leben erwecken und gleichzeitig durch die ganz anders geartete Welt der vier Schweizer etwas völlig Neues schaffen. Diese Experimentierfreude durchzieht die ganze CD, macht die Lieder konsumierbar und mitreissend. Dennoch bleibt da etwas völlig Fremdes, das hier in Westeuropa nie ganz verstanden werden wird. Und das, um mal wieder den alten und neuen Regierenden Bürgermeister von Berlin zu zitieren, ist auch gut so. - Jazz thing (Rolf Thomas)


Ein Joint Venture zwischen seinem Schweizer Alpin Ensemble und den drei Sängerinnen von Akana aus Weissrussland schwebte Albin Brun, Saxofonist und Mastermind des eidgenössischen Quartetts Kazalpin, vor - und mit der „East Side Story“ ist ihm mehr als das gelungen. Über 1000 Jahre alt sind die Lieder zum Teil, und dass sie jetzt in der Sprache des Schweizer Jazz wieder auferstehen, ist eigentlich eine aberwitzige Geschichte. „Wir haben die Ersten, die diese Lieder sangen, nie gesehen“, schreiben die Frauen von Akana mit leiser Ehrfurcht in den Liner Notes. Umso erstaunlicher, mit welcher Frische und Vitalität sie sie zum Leben erwecken und gleichzeitig durch die ganz anders geartete Welt der vier Schweizer etwas völlig Neues schaffen. Diese Experimentierfreude durchzieht die ganze CD, macht die Lieder konsumierbar und mitreissend. Dennoch bleibt da etwas völlig Fremdes, das hier in Westeuropa nie ganz verstanden werden wird. Und das, um mal wieder den alten und neuen Regierenden Bürgermeister von Berlin zu zitieren, ist auch gut so. - Jazz thing (Rolf Thomas)


Gesungen wird dagegen viel beim Projekt Kazalpin, bestritten von drei Sängerinnen von Akana, die aus Weissrussland stammen und ihre Traditionen ähnlich den Frauenchören aus Bulgarien pflegen. In den Vokalfarben, der Jugend und Schönheit ihrer Stimmen, ihrem Forscherdrang in den ländlichen Gebieten und ihrer Offenheit gegenüber Ausbrüchen und Experimenten sind sie enge Verwandte des bulgarischen Eva Quartet. Akana kommt bei dieser CD „East Side Story“ mit dem Albin Brun Alpin Ensemble aus der Schweiz zusammen. Einem ersten Treffen in Minsk folgten lange Proben und Konzerttourneen, so dass eine sehr homogene Verschmelzung der zum Teil sehr alten heidnischen Gesänge mit den Rhythmisierungen, Verarbeitungen, Kommentaren und improvisatorischen Zwischenspielen der Jazzmusiker (Akkordeon, Bass, Schlagzeug, verschiedene, auch volkstümliche, Blasinstrumente) zustande kommt. Albin Bruns Arrangements vertiefen sich mit Ehrfurcht in die folkloristischen Vorlagen, paraphrasieren sinnfällig die melodischen Elemente. Brun lädt vorsichtig zu Dialogen ein, versteht sich offensichtlich als kreativer Diener, dem nichts ferner liegt als die allseits gefürchteten und weitverbreiteten oberflächlichen Weltmusik-Haschees. - Frankfurter Allgemeine Zeitung (Ulrich Olshausen)


Gesungen wird dagegen viel beim Projekt Kazalpin, bestritten von drei Sängerinnen von Akana, die aus Weissrussland stammen und ihre Traditionen ähnlich den Frauenchören aus Bulgarien pflegen. In den Vokalfarben, der Jugend und Schönheit ihrer Stimmen, ihrem Forscherdrang in den ländlichen Gebieten und ihrer Offenheit gegenüber Ausbrüchen und Experimenten sind sie enge Verwandte des bulgarischen Eva Quartet. Akana kommt bei dieser CD „East Side Story“ mit dem Albin Brun Alpin Ensemble aus der Schweiz zusammen. Einem ersten Treffen in Minsk folgten lange Proben und Konzerttourneen, so dass eine sehr homogene Verschmelzung der zum Teil sehr alten heidnischen Gesänge mit den Rhythmisierungen, Verarbeitungen, Kommentaren und improvisatorischen Zwischenspielen der Jazzmusiker (Akkordeon, Bass, Schlagzeug, verschiedene, auch volkstümliche, Blasinstrumente) zustande kommt. Albin Bruns Arrangements vertiefen sich mit Ehrfurcht in die folkloristischen Vorlagen, paraphrasieren sinnfällig die melodischen Elemente. Brun lädt vorsichtig zu Dialogen ein, versteht sich offensichtlich als kreativer Diener, dem nichts ferner liegt als die allseits gefürchteten und weitverbreiteten oberflächlichen Weltmusik-Haschees. - Frankfurter Allgemeine Zeitung (Ulrich Olshausen)


Discography

CD "East Side Story" Double Moon Records DMCHR 71509 (2011)

Video: http://www.youtube.com/watch?v=WoSbxGd2i7s

Photos

Bio

Kazalpin is the collaboration of the A-Capella-Trio "Akana" from Minsk (Belarus) with the 4 well-known Swiss Jazz musicians from "Albin Brun Alpin Ensemble". The band creates a specific sound melting the ancient belarusian pagan songs with compositions of swiss jazz and folk musician Albin Brun. It is a kind of jazzy world music. After touring in Switzerland and Belarus, Kazalpin has recorded a CD which will appear in autumn 2011. This collaboration of western european jazz musicians with open-minded eastern european folk singers is very organic and the two cultures find together in a really touching way. Kazalpin was founded in 2010. Videos are found in You Tube under "Kazalpin".