KbETCH!
Gig Seeker Pro

KbETCH!

Tel Aviv, Tel Aviv, Israel | Established. Jan 01, 2010

Tel Aviv, Tel Aviv, Israel
Established on Jan, 2010
Band World Folk

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Apr
22
KbETCH! @ BarMitzva

Tel Aviv, Tel Aviv, Israel

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Apr
12
KbETCH! @ rationaltheater

Munich, Bavaria, Germany

Munich, Bavaria, Germany

Apr
11
KbETCH! @ מרכז התרבות Pasinger Fabrik

München, Tel Aviv, Israel

München, Tel Aviv, Israel

Music

Press


"Freu(n)de"

Von Hans Holzhaider, Pasing

Da haben sich zwei gefunden: Christoph "Stofferl" Well, 55, Bayer, Ex-Biermösler, und Jonathan Hadas, 27, Israeli, Mitglied der Band "Kbetch". Das spricht man "Quetsch", und es heißt genau dasselbe wie im Deutschen. Stofferl Well, das weiß ja jeder, ist ein begnadeter Virtuose auf der Bachtrompete, er spielt Noten, die man wahrscheinlich als Hundertachtundzwanzigstel notieren müsste, Tempo-Angabe: Prestissimo. Und dabei so leicht, so hingehaucht, als ob's ein Vogelzwitschern wäre. Jonathan Hadas, der altersmäßig Stofferls Sohn sein könnte, steht ihm in nichts nach an seiner Klarinette. Vom höchsten Diskant bis zum tiefsten Bass, nie schrill, nie dumpf, immer mit einer Leichtigkeit und Wärme, das es einen ganz wohlig durchrieselt beim Zuhören.

Im vergangenen Sommer hat ein Teil der Großfamilie Well ein paar Tage Urlaub in Tel Aviv gemacht, und dort haben sie die Musiker von "Kbetch" kennengelernt: Asaf Meller mit seinem Akkordeon, die zierliche Mai Choma an der Violine, Aviram Kushmir am Kontrabass und Nadav Vogel, der aus einer kleinen Holzkiste, auf der er sitzt und trommelt, mehr Rhythmus hervorzaubert als andere aus einem ganzen Percussion-Orchester.

Am Samstag traten "Kbetch" und die drei Well-Brüder Stofferl, Michael und Karli mit dreien ihrer vielen Kinder in der Pasinger Fabrik auf, im Rahmen des Festivals "Mazal Tov", mit dem die Fabrik 50 Jahre bayerisch-israelische Freundschaft feiert. Es war, man kann es gar nicht anders sagen, eine Mordsgaudi. Wenn man das sieht, wie aus der unbändigen Freude am Musizieren auf völlig selbstverständliche Art Freundschaften entstehen, dann möchte man sich wünschen, man könnte all den Hardlinern auf beiden Seiten der verschiedensten Grenzen einfach mal eine Ziehharmonika, eine Geige und eine Klarinette in die Hand drücken und sie miteinander spielen und singen lassen. Wie vielen Menschen könnte dies das Leben retten.

Nach dem Konzert gab's bayerische und israelische Volkstänze in der Bar der Fabrik. Es machten so viele Leute mit, dass die Tanzfläche kaum ausreichte. Man kann ja nicht viel falsch machen - Wechselschritt vor und zurück, einmal rundherum, Promenade, und wieder von vorn. Zum Schluss blies Stofferl auf dem Dudelsack, und Jonathan Hadas klemmte die Klarinette unter den Arm und filmte mit seinem Handy. Da werden sie schauen, daheim in Tel Aviv!

Diskussion zu diesem Artikel auf: Rivva
Themen in diesem Artikel: Pasing München Stadtteile ©SZ vom 13.04.2015 - süddeutsche zeitung


"Tradition ganz frisch"

Tradition ganz frisch
KbETcH! aus Israel beendet das Klezmer-Intermezzo - 09.03.2015 15:00 Uhr

FÜRTH - Pure Lebenslust zum Finale. KbETcH! aus Israel gaben der Vorfreude aufs große Klezmer Festival 2016 in Fürth neuen Stoff. Die fünf Musiker überraschten im Kulturforum mit einem unwiderstehlichen Mix aus lässigem Straßenmusiker-Flair und hoher Professionalität.
KbETcH! macht Spaß. So einfach ist das. Das junge Ensemble spielt eine Synthese aus traditionellem Klezmer und Balkanrhythmen, dazu gesellen sich Einflüsse von Russland, der Ukraine, Rumänien bis zur Türkei, die miteinander verschmelzen. Über alle Grenzen hinweg kommt dabei ein anregender Mix heraus, der sofort gute Laune macht. Sind damit sämtliche Fragen geklärt? Nicht ganz. Wie, zum Beispiel, kann man KbETcH! weiterempfehlen? Besser gesagt: Wie soll man bloß diesen konsonantenlastigen Bandnamen artikulieren?

Die Antwort heißt schlicht: KbETcH! spricht sich Quetsch. Was zwar nicht mehr Vokale bietet, aber trotzdem ein bisschen eingängiger erscheint. Asaf Meller, in der Band zuständig für Akkordeon, Gesang und Moderation, übte seinerseits beherzt die Aussprache des Namens von Festivalleiterin Claudia Floritz. Sie hatte die Gruppe im vergangenen Jahr bei der Internationalen Jewish Music Competition in Amsterdam kennen gelernt und auf der Stelle zur komprimierten Wochenend-Version des erfolgreichen Fürther Klezmer-Festivals eingeladen. Die Begeisterung für die jungen Musiker aus Israel teilen übrigens die Well-Brüder (bis 2012 „Biermösl Blosn“), die mit KbETcH! 2014 ein viel beachtetes Konzert gaben.

Für die Zuhörer im Kulturforum hatten die jungen Musiker einen guten Vorsatz: „Wir wollen, dass ihr hier glücklich seid“, erklärte Asaf Meller und versicherte dem Publikum in der vollbesetzten großen Kufo-Halle, dass Tanzen absolut erlaubt sei. Jetzt ist es nicht so, dass eine derartig ausdrückliche Genehmigung in Fürth spontan für viele verwaiste Sitzplätze sorgen würde. Das stellte auch Klarinettist Jonathan Hadas fest, der von der Bühne stieg und persönlich aufforderte. Festzuhalten ist aber ganz ohne Zweifel: Diese Musik ist tanzbar.Und wie.

Wer entspannt auf seinem Platz blieb, hatte möglicherweise auch mehr von den kurzen Einführungen, die Meller den Stücken vorausschickte. So erfuhr man, worum es in den Liedern geht („Da ist eine Frau und ein Mann, der nicht abspült und zu wenig im Haushalt macht. Sie schimpft. Es ist also ein Song über jede Frau.“).

Nicht zuletzt ist es ein Vergnügen, den virtuosen Einlagen von Jonathan Hadas zu lauschen. Der 28-Jährige, der aus Tel Aviv stammt, hat unter anderem an der Karlsruher Hochschule für Musik bei Wolfgang Meyer studiert, Meisterklassen zum Beispiel bei Sabine Meyer besucht und spielt seit 2010 die Bassklarinette in Zubin Methas Israel Philharmonic Orchestra. Im Zusammenspiel mit seinen anderen Band-Kollegen (Mai Choma, Violine, Tal Kuhn, Kontrabass und Nadav Rogel, Perkussion) macht Hadas den Sound unverwechselbar. Gemeinsam gelingt es ihnen, Tradition frühlingsfrisch klingen zu lassen. Was allein schon Grund genug ist, den Namen KbETcH! noch einmal zu buchstabieren – auf dass er im Gedächtnis bleibt.

Sabine Rempe - Fürther Nachrichten - nürnberger zeitung


Discography

Still working on that hot first release.

Photos

Bio

Founded in Tel-aviv in 2010, KbETCH! performs original music influenced by a mixture of Gypsy, Klezmer, Balkan, Turkish and other styles, as well as covers of hits from the golden age of the Ukrainian, Russian and Romanian music. The group mixes virtuoso skills with a humorous approach that will give you a KbETCH you will never forget!

KbETCH! have performed in a variety of venues, from the underground clubs of Berlin and Tel Aviv to big festivals, television and radio shows in Israel, Amsterdam, Rotterdam, Fürth and Munich.

Band members:
Asaf Meller- accordion and vocals
Jonathan Hadas- Clarinet
Mai Choma- Violin
Nadav Rogel- percussion
Aviram Kushnir- Contrabass

Band Members