Klazz Brothers & Cuba Percussion
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Klazz Brothers & Cuba Percussion

Dresden, Saxony, Germany | Established. Jan 01, 2000 | MAJOR

Dresden, Saxony, Germany | MAJOR
Established on Jan, 2000
Band Latin Classical

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Music

Press


"Fruchtbare Umarmung mit kubanischer "Seele""

Kiel. Alles begann mit einer Konzertreise nach Kuba. Die Jazz-affinen klassischen Musiker Kilian und Tobias Forster (Bass und Piano) und Schlagzeuger Tim Hahn trafen dort nämlich die Percussionisten Alexis Herrera Estevez (Timbales) und Elio Rodriguez Luis (Kongas). Beim jammen verstand man sich blendend. Die Formation Klazz Brothers & Cuba Percussion war geboren.

Die erste Platte gleich ein Riesenerfolg. Im [...] Schloss stellten Klazz Brothres & Cuba Percussion den Nachfolger Classic Meets Cuba II vor. Personelle Veränderungen hat es bis heute nur am Klavier gegben, an dem jetzt der aus Kolumbien stammende Bruno Böhmer Camacho sitzt. Nach vielen weiteren Platten (Mozart, Oper oder Jazz) scheint die ursprüngliche Liaison nichts von ihrer Frische verloren zu haben.

Mit viel Esprit, reichlich Witz und musikalischer Brillanz konzertierte sich das Quintett durch einen begeisternden Abend. Bemerkenswert, dass die ausgeklügelten Arrangements trotz ihrer Vitalität stets der klassischen und kubanischen "Seele" gleichermaßen gerecht werden. Nichts wird verwässert. Ungetrübte Spielfreude, Respekt vor und Kenntnis von der jeweiligen anderen musikalischen Stilistik machen diese Umarmung fruchtbar, herzlich und ehrlich. Zum (auch kommerziellen) Erfolg der Platte wird sicher beitragen, dass es sich bei der Stückauswahl von Beethoven bis Vivaldi fast ausnahmslos um weltbekannte Werke handelt. Weil jeder deren Melodien in den klassischen Interpretationen im Kopf hat, können die kubanischen Phrasierungen, der Rhythmus und das Feuer eine besondere Strahlkraft entfalten. Wenn Cross-Over, dann bitte so! - tor


"Das prickelt überall"

Fürstenwalde (MOZ)
Die Zuschauer tanzen, wippen, klatschen und rasseln. Die Musiker hämmern auf Klavier, Triangel und Trommeln ein. Mit einem furiosen Konzert von Klazz Brothers & Cuba Percussion enden die 12. Fürstenwalder Jazztage am Sonnabend im Bürgerhaus Fürstenwalder Hof.

[BILD] Musik, die in den Körper fährt: Diana und Achim Kiesewetter hielt es nicht auf ihren Stühlen. Das lateinamerikanische Feuer von Klazz Brothers and Cuba Percussion reizte die beiden immer wieder zu einem Tänzchen vor der Bühne. © MOZ

"Das ist der Hammer. Das könnte die ganze Nacht so gehen. Das prickelt überall." Diana Kiesewetter, eine hübsche junge Frau mit roter Blume im Haar, strahlt über das ganze Gesicht. "Ich stehe sowieso auf klassische Musik, aber hier, mit den cubanischen Rhythmen gemischt, das ist der Wahnsinn", sagt Diana Kiesewetter. Immer wieder zieht es sie und Ehemann Achim auf den schmalen Parkettstreifen vor der Bühne des Fürstenwalder Hofes.
Auf der Bühne stehen die Klazz Brothers Tim Hahn, Bruno Böhmer und Kilian Forster sowie Alexis Herrera Estevez und Elio Rodriguez Luis von Cuba Percussion. Wobei, stehen ist nicht das richtige Wort. Bruno hämmert in einer Geschwindigkeit auf das Klavier ein, in der andere nicht mal ihre Hände bewegen können, ohne eine Taste zu treffen. Kilian säbelt oder zupft den Bass, dass ihm der Schweiß nur so läuft. Und Alexis trommelt auf seinen eigenen und Tims Körper, bis der Arzt kommt - Elio hört im weißen Kittel die Herztöne ab.
Mit dem Konzert von Klazz Brothers and Cuba Percussion sind am Sonnabend die 12. Fürstenwalder Jazztage zu Ende gegangen. Peter Apiz, Vorsitzender des Fürstenwalder Kulturvereins, freute sich über den "üppig gefüllten Saal" und dankte Landkreis, Stadt, Sparkasse und allen anderen Sponsoren für die Unterstützung, ohne die der Jazz-Band-Ball und die drei Konzerte, die zu den Jazztagen gehören, nicht möglich gewesen wären.
"Man denkt immer, es gibt nichts Neues und dann hört man wieder Dinge, die man doch noch nicht gehört hat", schwärmt Kerstin Kasowsky aus Fürstenwalde, die Mitglied im Jazzclub ist, und alle Konzerte besucht hat, am Sonnabend in der Pause. Auch Bernd Kirchner, 61, aus Streitberg, ist Wiederholungstäter. Schon das Konzert von Peter Fessler am Freitag war für ihn "Gänsehaut-Musik". Am Sonnabend rückte Kirchner mit der Familie an. "Ich wurde mit den Karten überrascht und weiß gar nicht, was mich erwartet", gesteht Schwiegersohn Reyk Rätsch vor dem Konzert.
Das ist Roland Schulze aus Fürstenwalde nicht passiert. "Ich kenne schon "Cuba meets Classic 1", sagt er, während er sich bei Felicia Forster die neue Ausgabe holt. Begeistert äußert sich auch Anne Fellner in der Pause. "Nur schade, das man hier so wohl bestuhlt sitzt." Das findet nicht nur sie. Nach der Pause hält es viele Gäste nicht mehr auf ihren Plätzen. Thomas Dahms und Susanne Lumbée-Wölz gehören dazu. Und am Ende, nach zweieinhalb Stunden Konzert, ist es auf dem schmalen Parkettstreifen vor der Bühne richtig eng geworden. - Manja Wilde


"Mitreißende "Mambophonie" zwischen Klassik und Cuba"

„Classic Meets Cuba II“ das war ein begeisternder Konzertabend beim Seesener Kulturforum, eine mitreißende „Mambophonie“ zwischen Klassik und Cuba, von Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ cross over zu den heißen Rhythmen der „Neuen Welt“ Dvoraks, mitmischend Tschaikowsky (Ouverture 1812) zusammen mit den Anklängen der französischen Nationalhymne.

Die Klazz Brothers waren – längst überfällig eigentlich – zusammen mit ihren cubanischen Percussionisten jetzt endlich auch beim Seesener Kulturforum zu Gast. Die „Klazz Brothers“ – das sind Bruno Böhmer Camacho (piano), Kilian Forster (bass) und Tim Hahn (drums) – und die „Cuba Percussion“ mit Alexis Herrera Estevez (timbales) und Elio Rodriguez Luis (congas) präsentieren ein im besten Sinne des Wortes mitreißendes Programm. Zu Beginn klären die fünf Herren in Weiß das Publikum über den Ursprung der Salsa-Musik auf und finden ihn bei Johann Sebastian Bachs „wohltemperiertem Klavier“ in Leipzig. Beethovens „Mondschein-Sonate“, vorgegeben am Steinway-Flügel, landet ebenfalls nach heftig-aggressiven Einwürfen durch den Bassisten bei den cubanischen Rhythmikern, ehe auch Beethoven wieder zu Ton kommt.
Zur möglichen Frage nach den Entstehungsprozessen der klassisch-rhythmischen Mixturen spielen die Musiker eine Probensituation. Sicherlich nicht leicht umzusetzen ist Boccherinis Streichquintett opus 11, bekannt aus „Ladykillers“. „Afro Macho beginnt!“ Der Pianist versucht es spanisch zu klären. Aber: „Das ist kein Karneval, das ist Europa!“ Die Szene wird in einer Kampfszene eingefroren, ehe – „drei Wochen später – Boccherini sich cha-cha-chá-gewandet im Dreiviertel-Takt präsentiert. Rachmaninoff, Beethoven und Vivaldi erzählen vom „Cuban Summer“ oder vom Mondschein.
Vivaldis „Frühling“ eröffnet den musikalischen Reigen nach der Pause. Ungewohnt zahm gibt sich die kubanische Kammermusik (Bach, Klavierstücklein für Anna Magdalena) zunächst, erweitert durch ein Gesangsqintett („canzonette!“) bis hin zur Riesenrhythmusgruppe des Publikums. Full house „à la dansonette, si?“

Die Musiker auf der Bühne bilden kleine Gruppen: Die beiden Cubaner als „Duo Infernale“, das Klazz-Brothers-Trio schließlich bespielt Chatschaturjans „Säbeltanz“ mit jazzigem Piano, Improvisationen und einem wahren Kraftakt in südamerikanischen Harmonien, ehe die Säbel wieder dominieren. Zu erwähnen wären noch der Nussknacker-Calypso mit Balletteinlage, Bassist Forster am Klavier, während Bruno Böhmer Camacho die Musik mit Liegestütz begleitet (2. Kraftakt!).

Im Zugabenteil wird die Bühne zum Tanzboden. „Mambozart“ kommt zu Ohren, „Jingle Bells“ künden in Highspeed vom nahenden Weihnachtsfest und schließlich beendet ein mozartes Nachtlied den europäisch-cubanischen Abend. Das Publikum ist begeistert. Allein die Gesangsaussteuerung der Technik könnte beim nächsten Mal verbessert werden. Das geballte Temperament, die musikalische Virtuosität und die ansteckende Spiel- und Tanzfreude werden dem Publikum des Seesener Kulturforums in Erinnerung bleiben. Hoffentlich heißt es in Seesen demnächst irgendwann „Classic Meets Cuba III“. - Joachim Frassl


Discography

CLASSIC MEETS CUBA II (2013, Sony Music Entertainment)

CHRISTMAS MEETS CUBA
(2010, Sony Music Entertainment)

BEST OF CLASSIC MEETS CUBA
(2009, Sony Music Entertainment)

OPERA MEETS CUBA
(2007, Sony Music Entertainment)

CLASSIC MEETS CUBA LIVE
(2006, Sony Music Entertainment)

MOZART MEETS CUBA
(2005, Sony Music Entertainment)

CLASSIC MEETS CUBA - SYMPHONIC SALSA
(2005, mit Mnchner Rundfunkorchester/Roger Epple, Sony Music Entertainment)

JAZZ MEETS CUBA
(2003, Sony Music Entertainment)

CLASSIC MEETS CUBA
(2002, Sony Music Entertainment)

Photos

Bio

It happened in Havanna, in the heart of Cuba. During a tour of Cuba, the Klazz Brothers ran into two outstanding Cuban percussionists. They unpacked their instruments and something wonderful happened. The musicians, rooted in such different musician traditions, came intuitively to a common musical language as if it was the most natural thing in the world. A new sound came into being, an unique blending of classical European musical tradition with elements of Swing and Latin Jazz and the almost endless multiplicity of Cuban rhythms. The audience went wild. It was the beginning of a refreshing and extremely successful collaboration. A spontaneous ensemble performance of highly gifted musicians of different cultural circles that came together in some mysterious way.

The Klazz Brothers, also known as the "masters of classical crossover", sold more than 500,000 albums worldwide and received the Echo Klassik and Jazz Award twice within the last years. The Klazz Brothers were also nominated for a Grammy for their albums "Classic meets Cuba", "Jazz meets Cuba" and "Mozart meets Cuba". Their music can be heard in Hollywood blockbusters like "Collateral" with Tom Cruise or "Hitch starring Will Smith.


Band Members