La Grischa
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La Grischa

Band Folk Jazz

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05
La Grischa @ Parterre EG Lounge

Basel, None, Switzerland

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03
La Grischa @ Odeon Brugg

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May
03
La Grischa @ EXIL

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Music

Press


Die rätische Schweiz. Für viele immer noch ein unbekanntes Terrain. Kaum einer war schon einmal da, zwischen Flüela- und Ofenpass, zwischen Scuol und Sta. Maria. Und sicher noch weniger kennen die Sprache, die dort vorherrscht: das Rätoromanische oder Rumantsch, mit etwas Fantasie eine Mischung aus Italienisch und Vulgärlatein. Ca. 60.000 Personen sprechen bzw. pflegen diese Sprache. Zu ihnen zählt auch Corin Curschellas, aufgewachsen in Chur, mit Netzwerken im Engadin und in Paris. Sie ist eine Ausnahmeerscheinung in der rätoromanischen Kultur. Und dank ihrer künstlerischen Multitasking-Eigenschaften eine von ganz besonderem Format.

Singer/Songwriterin, Musikerin, Komponistin, Theater- und Filmschauspielerin – all diese Facetten machen sie nicht nur zur einem Urgestein rätoromanischer Kultur, sondern auch zu einer Botschafterin, die weltweit agiert. Speziell dem Jazz gilt eine ihrer Vorlieben. Mit dem Vienna Art Orchestra, Max Lässer, Lee Konitz oder Lindsay Cooper hat sie unter vielen anderen bereits gearbeitet, ihr klarer Favorit aber ist der New Yorker Gitarrist Marc Ribot, mit dem sie auch dieses Album im Big Apple eingespielt hat. Ribot, der ja eigentlich dafür bekannt ist, gerne mal eine Komposition mit brachialen Noise-Attacken zu zerlegen, schwenkt hier durchaus zahm aber dennoch musikalisch federführend auf die zarte Poesie von Corin Curschellas ein. Balladeske Roadmovies, spirituelle Wanderungen, Blues und Countryrock verbinden sich hier aufs Feinste mit dieser seltsamen Sprache und ergeben somit eine spannende und anspruchsvolle Mischung aus räumlich begrenztem Sprachkolorit und cosmopolitischem Flair.

Die klare offene Naturstimme Curschellas und das beherzte Zupacken der vier amerikanischen Vollblutmusiker machen "Grischunit" (übrigens die Bezeichnung für ein nur in Graubünden vorkommendes seltenes Mineral) zu einem einzigartigen Klangerlebnis, das niemanden intellektuell überfordert, aber auch weit jenseits von banaler Popmusik anzusiedeln ist."
- Monte Magazin für alpine Lebensart


Nur wenige kennen das winzige Völkchen der Rätoromanen mitten in Europa im Schweizer Kanton Graubünden. Und selbst jene, die schon mal von ihnen gehört haben, wurden kaum jemals ihrer Sprache gewahr. Corin Curschellas will das Rumantsch nun hinaus in die Welt tragen. Auf ihrem Album „Grischunit“ (Traumton/Indigo) singt sie melancholische Songs, bei denen man erst aufs zweite Ohr bemerkt, dass sie auf Rumantsch zelebriert werden. „Das war eine bewusste Entscheidung“, hält sie nachdrücklich fest. „Diese Sprache, die sicher bald ausstirbt, ist schon befremdlich genug. Eine absolute Rarität. Hätte ich die Leider nicht in einen vertrauten Kontext gesetzt, wäre dieses Befremden nur noch größer geworden“.
Um eine internationale Klangsprache zu finden, ist die Schweizerin unter anderem mit Marc Ribot und Peter Scherer ins Studio gegangen. Eine Tradition für diese Art des rätoromanischen Songs gibt es nicht. Die couragierte Sängerin musste sich einen eigenen Pfad erschließen. „Ich nehme ein Gedicht, lese es laut, immer wieder, bis mir der Text eine Melodie vorgibt. Es gibt wenig, was meine Lieder mit der rätoromanischen Volksmusik gemein haben, außer vielleicht jeden Moment der Melancholie. Die Rätoromanen mussten in die ganze Welt auswandern und wurden stets von großer Sehnsucht gequält. Man sagt, die Engadiner haben sogar Heimweh, wenn sie zuhause sind.“
Obwohl Rumantsch nur noch von ca. 50.000 Menschen gesprochen wird, zerfällt die Sprache in sieben Dialekte, die sich bis zur gegenseitigen Unverständlichkeit unterscheiden. Corin Curschellas pflegt auf ihrem Album drei davon. „Einen wichtigen Beitrag zur Verständigung unter den Rätoromanen hat das Fernsehen geleistet, weil die einzelnen Täler jetzt endlich in der Lage sind, einen gemeinsamen Ton zu finden“. Der Titel „Grischunit“ ist nicht etwa ein rätoromanisches Wort, sondern ein Stein, der nur in Graunbünden vorkommt. Corin Curschellas suchte nach einem Begriff, der für ihre Heimat typisch ist. Grischunit drückt jedoch nicht nur ein Gefühl von Heimat aus, sondern auch einen Hauch von Exklusivität, Seltenheit und Erlesenheit. Drei Eigenschaften, die auch auf ihre Songs zutreffen.
Jazzthing, September 08, Wolf Kampmann
- Jazzthing


Discography

Grischunit 2008
Sud des Alpes 2002
Goodbye Gary Cooper 1999
Valdun 1997
Rappa Nomada 1995
Music Loves Me 1992

Photos

Bio

Brief biography

Corin Curschellas: Vocals
Corin Curschellas is without doubt the Rumantschia’s most prominent singer. With songs sung in one of the least widely used languages of Central Europe, the singer from Graubünden has been touring from stage to stage for many years. Over the years, the list of top musicians with whom she has worked has grown to an impressive length.
Born in Chur in 1956. After spending twenty years in Berlin and Paris, she now lives in Rueun (Canton Graubünden) and Zurich. In the course of her itinerary through all the times and styles of modern music, Curschellas has created her own unique world. Conventional job descriptions can hardly do this woman justice: singer/songwriter, musician, composer, theatrical and film actress – she has already displayed all these capabilities in her artistic career to date.
Corin Curschellas writes songs in the genres of world music, chanson, pop, rock, ancient music, ethno, experimental songs, jazz and free music. She plays five instruments, sings in six languages and also composes for others, including Michael von der Heide, Vera Kaa and Stina Werenfels. Those she has worked with in the theatre include Christoph Marthaler, Bob Wilson, Heiner Müller, David Byrne, Darryl Pickney, Hanspeter Litscher and Wolfram Berger.
www.corin.ch

Selected CD productions: Grischunit 2008, “Schnitter - i hole di o” (eCHo) 2007, “Pro Helvetia” (eCHo) 2003, Sud des Alpes 2002, “S hät deheim en Vogel xunge” (eCHo) 2001, Goodbye Gary Cooper 1999, Valdun Voices of Rumantsch,1997, Rappa Nomada 1995, Music Loves Me 1992 and Entupadas 1985.

Cooperation with: Vienna Art Orchestra, Les musiciens du Nile, Global Vocal Meeting with: Sudha Ra-gunathan, India / Mitsou, Hungary / Senge, Madagascar / Rinde Eckert, USA / Abdoulaye Diabaté, Mali, Steve Argüelles, Noël Akchoté, Benoît Delbecq, Fritz Hauser, Christy Doran, Max Lässer, “eCHo”, Wolf-gang Puschnik, YAL invite: Andi Scherrer, Nguyên Lê, Richard Bona, Hélène Labarrière, Marc Ducret, Andreas Vollenweider, Uli Scherer, Lee Konitz, Lindsay Cooper, Ernst Reijseger, Burhan Oeçal, David Gattiker, Mich Gerber, Hans Koch, Christian Marclay, Urs Leimgruber, Sibylle Pomorin, Jim Meneses, Iain Ballamy, Stuart Hall, Werner Luedi, Tomas Stanko, Co Streif, Phil Minton, Yves Robert, Sylvie Courvoisier, Bea Graf and others...

Performances in Switzerland and elsewhere: Berlin, Vienna, Paris - Banlieu Bleue, Willisau, Montreux, Zurich, Pescara, Barcelona, Sevilla, Madrid, Saalfelden, Cologne, Hamburg, Tampere, North Sea Festi-val Den Haag, Mulhouse, Vienne, Rennes, Dunkirk, Le Mans, Bratislava, Prague, Israel, Madagascar, Chicago, NYC, Washington, L.A., Minnesota, Tunisia, Morocco, La Réunion, Egypt, Graz, Raab, Steir-ischer Herbst, Frankfurter Book Fair, Wiener Festwochen and many more.

Albin Brun: Soprano and tenor saxophone, duduk, Swiss accordion, toy piano, harmonic flute and water phone
Born in Lucerne in 1959. Lives in Lucerne with his family.
Trained at the Akademie für Schul- und Kirchenmusik in Lucerne and at various jazz schools. As an accomplished player of several instruments and a composer, he has been working for many theatrical productions and multidisciplinary projects (dance theatre, radio plays, DOK films for Swiss television (SF DRS), choir projects and readings), in addition to which he maintains a lively concert activity (numerous tours and festival appearances in Switzerland and elsewhere, including Belarus, Georgia, Namibia, Egypt, Hungary, Spain, Italy, Austria and Germany).
His activities in the 1990s included being a member of the “Interkantonale Blasabfuhr” (4 CDs). His prin-cipal activity since then has been touring with his own bands and projects. His albums “Pilatus” and “Pi-latus-Suite” met with enthusiastic responses. Since 2005, Brun, playing with his NAH Trio, has been exploring the possibilities of the diatonic Swiss accordion. His compositions (which mainly move be-tween jazz, new folk music and f