Mamadou Diabaté
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Mamadou Diabaté

Vienna, Austria | Established. Jan 01, 1998 | INDIE

Vienna, Austria | INDIE
Established on Jan, 1998
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Music

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„Ein riesengroßes, farbenprächtiges Mosaik, in dem alle Steine die Freiheit haben, ihre Position, Farbe und Form zu ändern“ – so sieht Mamadou Diabaté die Welt. Der Balafonspieler aus Burkina Faso lebt diese Überzeugung mit Leib und Seele: Tief verwurzelt in der Jahrhunderte alten Griot-Kultur Westafrikas belebt er diese mit neuen Geistesblitzen aus Pop, Jazz und Funk. Sein neues Werk „Masaba Kan“ lässt das Mosaik Burkina Fasos in neuem, aufregendem Glanz schillern.

Wenn es um Weltmusik geht, hat Mali auf dem schwarzen Kontinent seit vielen Jahren die Nase vorn. Dabei verfügt der Nachbarstaat Burkina Faso über eine ebenso reiche Musikszene, bildet mit der ganzen Region einen gemeinsamen Kulturraum. Mächtige Reiche, die bis auf das 11. Jahrhundert zurückgehen, entwickelten eine Hochkultur, die die des europäischen Mittelalters übertraf. Der Griot hatte damals als Bewahrer der Geschichte in Musik und Wort eine zentrale Position, und dieser Berufsstand hat auch im nachkolonialen Westafrika immer noch Bedeutung. Eine der wichtigsten Griotfamilien stellt der Klan der Diabaté dar.

Mamadou Diabaté, Spross des berühmten Klans, wurde bereits mit acht Jahren bei großen Meistern des Balafon unterwiesen. Rasch entwickelte er sich selbst zu einem der herausragenden Könner auf dem afrikanischen Xylophon, gewann seit den Achtzigern über die Jahrzehnte hinweg immer wieder erste Preise bei nationalen Balafonwettbewerben in seiner Heimat. Doch Diabaté ist nie in der reinen Lehre stecken geblieben. Auf seinen bislang neun CDs offenbart der Burkinabé, wie er das virtuose Spiel – solo oder mit seiner Band Percussion Mania – einer zeitgenössischen Sprache öffnet. Das Spektrum geht dabei von afro-kubanischen Anklängen über Jazz bis zu österreichischen Tönen, womit er seiner Wahlheimat Wien huldigt.

Auf „Masaba Kan“ zeigt der charismatische Musiker seine Klangwelt in 13 packenden Stücken voller improvisatorischer Finesse, kraftvoller Melodik und rhythmischer Vielschichtigkeit. Unterstützt wird er von seiner siebenköpfigen Band mit der Spießlaute Ngoni, Flöte, Djembe, Talking Drums, Basstrommel Dundun und E-Bass. Immer wieder sticht die helle Stimme von Sängerin Kandy Guira aus den dicht ge-wobenen Grooves heraus, sie ist der zweite Star neben den halsbrecherisch virtuosen Intermezzi von Mamadou. Vorwärtsstürmende Tanzstücke wie „Tonton Tanti“ wechseln mit bluesig aufgeladenen Hym-nen („Fenba“) majestätische Balafontraditionen („Son Min te Ne La“, „Yentogon“) mit melancholischen Poptönen („Sanji“) oder fusionrockigen Strukturen („Danga“).

Dabei ist Diabaté auch stets ein Botschafter seiner ersten Heimat und verschweigt deren Probleme nicht: Er singt über den schnellen Profit der Baumwollindustrie, über die falschen Erwartungen der Verwandten in der Heimat an die „reichen“ Auswanderer, er stimmt ein Gebet gegen die Dürre an. Ein Herzensanliegen ist ihm die Bildung in Burkina Faso, die er gleich zum Thema von zwei Songs macht („Fenba“, „Jigiya“): Diabaté ist Gründer einer Volksschule, die 450 Kindern in Burkina Faso kostenfreien Unterricht ermöglicht.
Auf der Gästeliste stehen außerdem zwei illustre „Brüder“ aus dem befreundeten Mali: Zum einen konnte Mamadou den Namensvetter Toumani Diabaté gewinnen, den wohl bekanntesten Stegharfen-Spieler Westafrikas und u.a. Duopartner von Ali Farka Touré. Außerdem waltete Cheick Tidiane Seck, der auch auf der credit list von Youssou N’Dour, Hank Jones und Dee Dee Bridgewater steht, am Mischpult und griff Diabaté mit Keyboard-Einlagen und beim Arrangieren unter die Arme.

“Masaba Kan“ ist ein Schaukasten für ein modernes Afrika, das dennoch nicht die Nabelschnur zur Tradition durchtrennt hat. Mit seinem neuen Album steht Mamadou Diabaté im 21. Jahrhundert, fest bauend auf dem Fundament der altehrwürdigen Griots. (qrious.de)

Masaba Kan Tour 2014
28.03 tba
29.03 Innsbruck, Treibhaus
31.03 tba
02.04 Luxembourg, Printtemp Musicale
03.04 Jazzhaus, Freiburg
04.04 Schliengen
05.04 tba
30.05 Bielefeld
31.05 Bielefeld
14.06 tba
28.06 tba
06.07 Schloss Mamlingen, Afrika Festival
18.07 tba
19.07 Wassertrudel, Afrika Festival - Africa live online


Genre: Westafrika
Label: Jazzhaus Records (inakustik)
CD, VÖ: - 28.03.2014

Spricht man von Musik aus Westafrika, so meint man im Allgemeinen meist Musik aus Mali. Dass es aber auch nebenan, in Burkina Faso, Hörenswertes gibt, beweist der Balafon-Spieler Mamadou Diabaté und seine Percussion Mania. Allerdings hat er sich schon frühzeitig in die österreichische Hauptstadt Wien abgesetzt und versorgt von dort aus die schwarze Gemeinde und alle anderen Freunde Westafrikas mit Griot-Musik. Unterstützt wird er von einer siebenköpfigen Truppe, die sich vor allem der rhytmischen und vokalistischen Ausgestaltung der Songs widmet. Diabaté und seine Percussion Mania decken alles ab, was eine Afro-Party so braucht: schnelle perkussive Tanznummern mit Ngoni-Einsatz und den berühmt-berüchtigten Call-and-Response-Gesängen. Zum Verschnaufen gibt's getragene Balladen mit Balafon, dem afrikanischen Vibraphon, etwas jazzigen Blues und afrikanischen Funk. Als „special guest” und Produzent taucht Altmeister Cheick Tidiane Seck (Fela Kuti, Mory Kante) auf, der mit seinen Keyboard-Sound die Songs weiter anreichert und verfeinert.

www.mamadoudiabate.com - sound-and-image.de


Discography

MASABA KAN (2014): Mamadou Diabate & Percussion Mania

MUTUA (2012): Mamadou Diabate, Wolfgang Puschnig, Jon Sass

KANUYA (2011): Mamadou Diabate's Percussion Mania

FENBA (2010) : Mamadou Diabate (Balafon Solo)

YALA (2010): Mamadou Diabate, Sigi Finkel

KAMALENYA (2006): Mamadou Diabate's Percussion Mania

FOLIKELAW (2005): Mamadou Diabate, Sigi Finkel

SIRA FILA (2003): Mamadou Diabate's Bekadiya

KENEYA (2002): Mamadou Diabate (traditional Balafonmusic of Sambla)

SABABU (2001): Mamadou Diabate (Solo)




Photos

Bio

Mamadou Diabate was born into a traditional musician family (Sambla people) in Burkina Faso (West Africa), with a long tradition of practising the profession of story telling and music making.

 At the age of 5 he started his professional training with his father Penegue Diabate, who in his days was considered the best balafon player far beyond the bordes of the sambla culture. At 8 he began with his apprenticeship years with renowned balafonists of neighboring peoples.

In 1985 and 1998 he won the first prize of the National Balafon Competition of Burkina Faso.

 

He currently lives in Austria.

 

With his group Percussion Mania he won the Austrian World Music Award (2011) and the Grand Prix of the "Triangle du Balafon" Competition in Mali (2012). For his virtuosity, he was there also honored with the "Prix Alkaly Camara de la virtuosit".

He has released 9 CDs with his own compositions and 2 others with authentic music of the Sambla and Tusia peoples (both world premiere).

In Burkina Faso, he had built a primary school where poor children are taught free of charge. (www.sababu.info)

Band members:
Mamadou Diabate: Balafon, Voice, Arrangement
Kandy Guira: Voice
Seydou Kanazoe Diabate: Balafon, Ngoni, Voice
Dramane Dembele: Flute, Talking Drum, Voice
Abdoulaye Dembele: Dunduns, Ngoni, Voice
Zakaria Kone: Djembe, Ngoni, Voice
Karim Sanou: Dunduns, Voice
Juan Garcia-Herreros: Bass




Band Members