ORACLES
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ORACLES

NRW, North Rhine-Westphalia, Germany | Established. Jan 01, 2014

NRW, North Rhine-Westphalia, Germany
Established on Jan, 2014
Band Alternative Psychedelic

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Music

Press


"Things Learned At: Dockville"

Berlin's Oracles have a formidable record collection

"Shoegaze, Psychedelic, Krautrock, Afrobeat, Elektronik, Alles wunderbar vermengt." So read the programme notes for a band we had not heard of but were curious to track down. A quick glance at their website (with YouTube clips ranging from the psych-garage Tropicalia of O Bando's 'Fossa Boboca' to Peter Brown's Paradise Garage disco classic 'Burning Love Breakdown') made us even more determined to make our way to the small Maschinenraum stage mid afternoon on Sunday. So what would emerge from a band with such disparate tastes as Dollar Brand to Pink Fairies? The opener 'Journey Back To Dawn' finds the band somewhere between Temples and Ash Ra Temple. While raw and somewhat shaky there is certainly more than enough to keep us interested. On the next song 'Melt Tonight' (which we discover is the band's forthcoming single) their sound is fuller and more assured. The kaleidoscopic 'Agharta' has echoes of both Syd Barrett and Can, and is stretched out to a freaky finale that Thurston Moore might approve of. By the time of the closing track 'Gazing From Without' we are beginning to think we are looking at our new favourite psyche pop band. Look out for their new EP 'Stanford Torus'. - The Quietus, Andy Thomas


"NME Buzz Band + Band Crush"

'Its dreamy like early MGMT with a bit of early Pink Floyd's The Wall thrown in.' NME Buzz Band

'They're shit-hot!' Pete Doherty, NME Band Crush - NME & Pete Doherty


"Oracles und die Liebe zum Detail"

'Das Koordinatensystem ihres Klangs umreißt Welten: von Kraut, Psychedelic Rock und Alejandro Jodorowsky bis zu Disco, Afrobeat und Jess Franco.
Es empfiehlt sich zum Einstieg ein kurzer Blick auf die musikalischen Biografien der Bandmitglieder. Joshua Gottmanns hatte als Sänger von beat!beat!beat! erste Erfahrungen mit dem Pop-Zirkus gemacht. Bei Ωracles teilt er sich den Gesang mit Nils Herzogenrath, der bislang mit seinem Soloprojekt Vomit Heat den Grenzbereich von Ambient und Drone erforscht hat. Auch Tastenspielerin Hanitra Wagner und Gitarrist Dennis Jüngel spielten bereits in anders klingenden Formationen. Komplettiert wird das Line-up von Schlagzeuger Niklas Wandt, der bereits für Stabil Elite trommelte und solo als Illoyal im Rap-Untergrund unterwegs ist.
Zusammen arbeiteten die fünf Songskizzen aus, die Joshua und Nils über Monate bei losen Treffen erdacht hatten. Vagen Ahnungen folgten klare Vorstellungen, Melodien und Strukturen. »Das Songwriting der EP ist in vielen nächtlichen Stunden bei mir im Schlafzimmer passiert. Viele der Synthie-Spuren, die dort entstanden, sind letztlich auch auf ›Stanford Torus‹ gelandet«, erklärt Joshua und betont gleichzeitig die Wichtigkeit des kollektiven Weiterentwickelns jener rudimentären Versatzstücke: »Egal, wie klein oder groß der Beitrag von jedem Einzelnen zu einem Lied ist, das Gesamtbild ist immer ein Bandprodukt. Manchmal macht einen Song die kleinste Idee aus.«
Diese Liebe zum Detail ist überall im Werk von Ωracles zu spüren. Am deutlichsten zeigt sie sich im Video zu »Melt Tonight«, einer Hymne für die Sommerabende im Märchenland. Der vierminütige Clip ist eine bildgewaltige Hommage an 70er-Exploitation- und Horror-Filme wie »Vampyros Lesbos«. Unheilige Rituale treffen auf Pastellfarben und psychedelische Lichteffekte. Eine Ästhetik, die wohldurchdacht und stimmig wirkt. »Uns ist wichtig, als Band auch über das Aussehen der Videos, Cover und Tourplakate nachzudenken. Es hört nicht dabei auf, im Studio zu stehen und eine Gitarre einzuspielen«, kommentiert Joshua, der das Storyboard dazu geschrieben hat. »Dumpfe Vintage-Vergleiche sind immer schwierig, aber natürlich hat das Video klare Referenzen, und ich liebe diese Filme«, ergänzt Schlagzeuger Niklas. »Trotzdem sind Ωracles auf keinen Fall die Typen, die jetzt übelst die Siebziger wieder aufleben lassen wollen.«
Der Gefahr, durch Musik und Bildersprache als Anführer eines Kraut-Revivals wahrgenommen zu werden, ist sich die Band bewusst, lässt sich dadurch jedoch keineswegs einschüchtern. »Wir möchten eine Art Mehrwert schaffen«, erklärt Niklas. »Dieser speist sich wie jedes kulturelle Produkt unweigerlich zu einem Teil aus Referenzen, schafft es aber im besten Fall, sich durch etwas Individuelles abzuheben und so zu einer eigenen Äußerung zu werden.« Mit »Stanford Torus« ist der Band genau das geglückt. »They’re shit-hot«, findet daher auch Pete Doherty, nachdem er zufällig Zeuge des ersten Konzerts im Studio ihres Labels Clouds Hill geworden war, und lobte die Band öffentlich im NME. Zudem lud er sie ein, im Herbst den Support für die Libertines bei einer Show in Kopenhagen zu übernehmen. Doch auch ohne den prominenten Fürsprecher darf man Ωracles eine goldene Zukunft voraussagen.

– Ωracles »Stanford Torus« (EP / Clouds Hill / Rough Trade / VÖ 19.09.14) - INTRO Magazin


Discography

Still working on that hot first release.

Photos

Bio

Ωracles are Joshua, Nils, Hanitra, Dennis and Niklas. They formed in Berlin in 2013. Although this is the first time they’ve all gotten together in one band, the ferments of love and shared musical passions long preceded Oracles. Hairy psychedelia and shoegaze, the streaming motorische repetition of Krautrock and early electronica, Highlife, Afrobeat and its pop derivates and classic West End and SalSoul era Disco have all left their deep mark and find their way into Oracles, one way or another – in vocal harmonies, the ubiquitous percussion, the dances, the washes of synth and tape, in a blissful yet somber warmth like a bonfire on a pitchblack and deserted plain. Their first six songs were recorded in various homes in Germany at various times of day and night of Summer and Fall 2013.