Brandon J Miller aka SARSAPARILLA
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Music

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"Sarsaparilla - Everyone here seems so Familiar..."

Sarsaparilla - Everyone here seems so familiar

Written by Petra Whiteley Thursday, 13 January 2011 15:23


Artist: Sarsaparilla
Title: Everyone here seems so familiar
Genre: Folk / Other
Release Date: 21st January 2011
Label: R.D.S.


Album Review

Brandon Miller seems to be another American artist drawn to live in Europe, namely to Berlin. He created SARSAPARILLA in 2006 and performed in diverse venues, brought out several albums and now he’s about to release ‘Everyone here seems so familiar’ via Revolver Distribution Services (R.D.S) which he will be taking on road in Germany, Austria and Switzerland (and hopefully further on). Accompanied by various artists he creates a quietly atmospheric folksy collection of songs. In so many ways they evoke remote and urban parts of America, but his European fascination seeps in to it too - there is a dark knowing melancholy that is bubbling in the blood soaked soil of Europe’s countless tragedies; a fusion of places he’s been, seen and experienced is vividly transcribed into deeply ruminative and emotive music. The comparison that comes to mind here is RAY LaMONTAGNE, except Miller’s music is quieter and less “showy” and less chorus driven too.

Miller’s voice is empathetic, unobtrusive; it tells the stories with (in perfect temperature) warm emphasis; his is a great voice that doesn’t fail to engage the listener throughout. If one differentiates songs by tempo for fluctuating moods, there is not so much difference to map here, but you’ll get engulfed by the subtle details of instrumentation that shows a honed musicianship, the turns of the phrases and the smoothness of Miller’s vocal. As in most of the Folk tradition the story telling and lyrics are paid attention to. The songs that stood out to me were Radio Moscow that was more Rock bent and interesting. You will find SARPARILLA often crosses over to other trends in a totally perfectly fusing, and even, unique way. ‘Part Indian’ for the guitar which is impeccable here, strength and solidity and an ethereal feel as well.

‘Pelican’ where the story telling is exquisite, the narrative carried on by Miller’s voice with misleading quietness which conjures the emotionally strong content with all the more impact, having said that it doesn’t loose on a dreamy quality that pervades all of the fourteen songs either. What you also get is Miller’s and his co-musicians love and respect of music. ‘Everyone here seems so familiar’ is an album that gets under your skin before you know; it’s beautiful and even - essential. - Reflections of Darkness


"Everyone..."

motor.de | 20.01.2011 | danilo.roessger motor.de Redakteur
Rezension
Sarsaparilla
Sarsaparilla: Everyone Here Seems So Familiar
ø 5 / 3 Stimmen
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* Künstlerseite: Sarsaparilla
* News: Sarsaparilla mit Freedownload und neuen Tourdaten
* News: Neues Album und Tour von Sarsaparilla im Januar 2011

Was im Singer/Songwriter-Genre noch alles möglich ist, beweist uns Brandon Miller mit Gitarre, Gesang und vielen Freunden.

Schon einige Musiker hat es nach Berlin verschlagen, um sich in der dortigen pulsierenden Szene künstlerisch zu betätigen und weiterzuentwickeln. So auch den aus Philadelphia stammenden Brandon Milller, der in Neukölln eine neue Heimat gefunden und unter dem Pseudonym Sarsaparilla sein mittlerweile viertes Album aufgenommen hat. Waren seine ersten Alben noch von schier endloser Do-It-Yourself-Arbeit geprägt, tragen diese Bemühungen nun Früchte: Das aktuelle Werk "Everyone Here Seems So Familiar" erscheint hierzulande via Revolver und ist aufgrund vieler ausladender Einfälle sehr einladend ausgefallen: Die Songs, die wie deren Lyrik zum Großteil sehr verträumt daherkommen, erschaffen durch die Hilfe zahlreicher Gastmusiker und Instrumente eine abwechslungsreiche Klangwelt und nehmen den Hörer so von der ersten Minute an bei der Hand.



Beim ersten Hinhören recht fragil wirkend, fällt schnell auf, dass Miller seine Musik letztendlich voll im Griff hat und weiß, was er will. So fühlt man sich zu Beginn bereits an große Songwriter wie José Gonzales erinnert. Das besondere an Sarsaparilla sind jedoch die geschickt gesetzten Spielereien, die sich von den bereits ausgetrampelten Genrepfaden abheben. So glänzt die erste Singleauskopplung "Earthling" etwa durch ihren futuristisch angehauchten Gesang. Die Songs "Haystack" und "Seduce" hingegen schreiben das Wort Schwelgen groß. Während über ersterem eine melancholische Trompete majestätisch über allem schwebt, um schließlich eine Symbiose mit ausladenden Streichern einzugehen, gleitet sein Nachfolger als eine grandiose Reminiszenz an Jack Johnson ins Ohr. "Part Indian" wiederum hält, was der Trackname verspricht: So hat der Song mit seinen beschwörenden Gesängen und den hypnotischen Drums schon beinahe rituellen Charakter.

Die – im Backcover so bezeichnete – B-Seite hat mit "Radio Moscow" und "A Hike Unlike" Songs zu bieten, die noch einen Gang zulegen, jedoch trotzdem den grundsätzlichen stoisch-gelassenen Grundtenor des Albums beibehalten. Selbst der nicht auf der Rückseite aufgeführte Hidden Track "Monkeys" hätte keiner sein müssen, besticht er durch einen auf dem Album bis dahin so noch nicht gehörten lässigen Gesang.

Sarsaparilla - "Hunt" (live)


"Everyone Here Seems So Familiar" führt vielleicht keine Revolution im Songwriter-Genre herbei, ist für dieses aber überaus erfrischend. Dieses Werk ist sehr ausgereift und bietet dem Hörer die notwendige Zeit, alles zu entdecken - und das ist erstaunlich viel für ein Folk/Songwriter-Album. So wird mit minimalem Instrumenteneinsatz aus beinahe jeder Songstruktur Maximales herausgeholt. Sarsaparilla ist mit dieser Platte ein idealer Soundtrack zum Sich-Gehen-Lassen gelungen. So sei der Konsum dieses Albums aufgrund der Vielzahl frischer Ideen jedem Freund der leisen Klänge ans Herz gelegt. Miller zeigt, dass es oftmals nicht mehr als Stimme und Gitarre benötigt, um atmosphärische Klangwelten zu erschaffen und beweist auf der anderen Seite, dass sich dieses Konzept mit den richtigen Einfällen, guten Freunden und einer ordentlichen Portion Kreativität ausgezeichnet erweitern lässt.

Danilo Rößger

VÖ: 21.01.2011

Label: R.D.S. - motor.de


"Warten auf den Durchbruch"

Warten auf den Durchbruch

HERZENSHIPPIE Der in Berlin lebende amerikanische Musiker Sarsaparilla kombiniert Folk und Psychedelik mit berückend schönen Melodien

VON THOMAS WINKLER

Brandon Miller hat die Pforten der Wahrnehmung gefunden. Es sind sieben. Sie sind aus Holz, rosa angestrichen und fein säuberlich durchnummeriert. Sie befinden sich, etwas versteckt, in einem Hinterhof in Neukölln, eingeklemmt zwischen Friedhof und Flamenco-Schule.

Wenn Brandon Miller aus seinem Wohnküchenfenster guckt, dann kann er sie sehen, die sieben alten Garagentore und die Farbe, die von ihnen abbröckelt. Welche der Pforten hat er denn schon durchschritten? Auf welcher Ebene der Erkenntnis ist er bereits angelangt? Miller lacht und stellt sich dann genau in die Mitte zwischen die Tore mit den Ziffern "6" und "7". "Bis Ende des Jahres", sagt er dann, "sollte ich es geschafft haben."

Esoterik und Humor

Brandon Miller hat einen gewissen Hang zum, nennen wir es mal, Spirituellen, auch wenn ihm selbst dieser Begriff "zu esoterisch" ist. Und er hat Humor. Eine Kombination, die ziemlich selten ist. Außerdem ist er Amerikaner und Musiker. Das ist jetzt keine so seltene Kombination, vor allem nicht dieser Tage in Berlin. Die Musik aber, die Miller unter dem Namen Sarsaparilla veröffentlicht, fällt ziemlich aus dem Rahmen dessen, was andere Amerikaner in Berlin herausbringen. Miller ist kein DJ und kein Electro-Produzent, er ist auch kein gelangweilter Rockmusiker. Nein, Sarsaparilla spielen fein gesponnenen Folk mit ausufernden Ausflügen in die psychedelische Ära.

Ja, es ist schon auch Rock zu finden auf dem neuen Album "Everyone Here Seems So Familiar", aber doch vor allem solcher, der in Sechzigerjahren modern war. Außerdem trägt Miller einen ziemlich buschigen Bart, steckt in einer grob gewirkten Strickjacke und seine Katze heißt Yogi. "Ich bin wohl ein Herzens-Hippie" sagt er und lacht schon wieder: "Bei den Hippies, da ging es um Liebe, das ist doch toll."

Millers Lachen ist ein Glucksen, das mehr nach innen geht als nach außen. Ein Lachen, das sich immer ein bisschen wundert, wie lustig diese Welt ist. Es ist ein Lachen, das vielleicht jeder lachen würde, hätte er so eine seltsame Biografie hinter sich gebracht wie Brandon Miller. Geboren wurde er 1979 in Silver Spring in Maryland, aufgewachsen ist er in Philadelphia und hat dort seinen Highschool-Abschluss "irgendwie geschafft". Danach ging es hin und her: In Hawaii hat er ein halbes Jahr am Strand gelebt, an verschiedenen Universitäten hat er nicht so richtig studiert, er arbeitete für einen Antiquitätenhändler, ging Gassi für 30 Dollar pro Hund und lernte Gitarre spielen.

Doch dass er Musiker wurde, daran ist sein Großvater schuld. Als der krank wurde, pflegte ihn Miller, seinen Tod musste er in Liedern verarbeiten. Der Opa war es auch, der seiner Band den Namen gab: Das Letzte, worum er seinen Enkel bat, war ein "Sarsaparilla", ein mit dem gleichnamigen Kraut (dt.: Stechwinde) gewürzter, noch in den Fünfzigern beliebter Softdrink, dem berüchtigten Root Beer vergleichbar.

Nun wusste Miller zwar, dass er Musiker werden wollte, aber noch nicht so genau, wie. Also führte er weiter Hunde aus, darunter einen gewissen "Fritz". Dessen Besitzer, ein reiches österreichisches Ehepaar, nahm den Tierfreund als persönlichen Hundeausführer und Mädchen für alles mit auf Reisen bis nach Europa. In Wien traf er Marina aus Berlin. Die war Schauspielerin und Miller schnell verliebt. Heute ist Miller mit Marina verheiratet, seit Mai 2009 in Berlin und vielleicht der einzige amerikanische Musiker in der Stadt, der nicht in erster Linie hierhergekommen ist, weil die Mieten so niedrig sind und das Ambiente so pittoresk ist.

Jedenfalls hat Miller keinen Kontakt zu anderen Expats, und in seiner Band spielen Deutsche. Mit denen arbeitet er bereits an neuen Stücken, während "Everyone Here Seems So Familiar" eine Auswahl ist von Songs seiner ersten drei Alben, die er im Selbstverlag heraus - Die Tageszeitung


"Everyone Here Seems So Familiar"

Sarsaparilla – „Everyone Here Seems So Familiar...„
Revolver d.S. (Cargo Records) Sarsaparilla – „Everyone here seems so familiar“, VÖ: 21. Januar
Sie wirkt so vertraut, die Stimme von Brandon Miller. Der Singer-Songwriter der sich nach einem Brombeerwein den Namen Sarsaparilla gab, klingt auf „Everyone Here Seems So Familiar“ stets ein wenig melancholisch, wenn er über die Absurditäten des Lebens sinniert. Trotz des traurigen Untertons schafft es der Amerikaner mit Wahlheimat Berlin mit seinen Songs eine lebensbejahende Stimmung beim Hörer zu erzeugen. Sarsaparilla hören tut irgendwie gut. Seine Instrumente wie auch seine Bandmitglieder wechseln ständig. Das macht die Songs extrem abwechlungsreich. Jeder neue Track eine Überraschung in Rhythmus und Klang. Die einzige Konstante ist Millers markante Stimme. In den vergangenen zwei Jahren nahm Miller vier Alben auf. Beeinflusst haben ihn dabei vor allem Led Zeppelin, Pixies, Tom Waits, Radiohead und, so behauptet er, sogar Beethoven. Ja, das passt zusammen, sehr gut sogar. (zs) 8 von 10 Punkten - FOCUS.DE


"No Such Thing At All EP Review"

Reading the bio on Sarsaparilla, I was intrigued on how the singer Brandon Miller wrote all these songs on a trek through Austria. This is a great story for a record. The songs set the mood of a traveling folk artist with and interesting musical sound. His whispering singer style and kind of psychedelic music is original and works extremely well, and fits into the story behind the recordings. This is a great chill out CD to reflect on your day.
-T.R. Riter
July 2008

- Origivation Magazine


"Sarsaparilla bricht Americana auf Berliner GroSe"

Wieder was los im Wohnzimmer: Sarsaparilla bricht Americana auf Berliner Größe, Kitty Solaris schafft in der Küche Platz für Orchestrales

In den vergangenen Jahren wählte sich der internationale DJ, Produzent und Musikant immer wieder Berlin zur Heimat. Zur hiesigen Exilanten-Gemeinde gehört auch Brandon Miller aus Philadelphia, der mit seinem Projekt Sarsaparilla allerdings eine sehr viel weiter zurückliegende Tradition wiederbelebt: das Wohnzimmer, einst in der frisch vereinigten Hauptstadt als kreative Keimzelle entdeckt.
Dorthin passen würde auch prima die Musik von "Ebb", dem dritten Album von Sarsaparilla. Das hat Miller im eben vergangenen Frühjahr zwar in einem Treptower Studio aufgenommen, aber es klingt trotzdem, als wäre es entstanden zwischen Stehlampe und Blümchencouch. Gezupfte Gitarren und verschämter Rhythmus, Millers nasaler Gesang und das Klavier von Nikola Jeremic fügen sich zu urbaner Melancholie, die sehnsüchtig in die öden Brachflächen von Millers verlorener Heimat blickt, von Lagerfeuern erzählt und auch von Heuhaufen, die irgendwie Blues ist, aber vor allem Folk, ein bisschen Rock und vor allem sehr persönlich, ja geradezu privatistisch. Auch die Beiträge der Gäste, die Trompete von Damir Bacikin und die Geige von Martha Rose, fügen sich widerspruchslos in das so spartanische wie schwermütige Grundkonzept, in dem Miller die klischeeverdächtige Weite der Americana mit Hilfe gnadenloser Individualisierung auf die Größe eines schönen deutschen Living Rooms herunterbricht - ohne wahrscheinlich jemals von der verblichenen Berliner Wohnzimmer-Szene gehört zu haben. Das allerdings mag dem Hörer herzlich egal sein, solange Sarsaparilla so hübsch in Wehmut baden. - DIE TAGESZEITUNG


Discography

LP - Everyone Here Seems So Familiar... released Jan. 21st 2011 Revolver Distribution Services/ Cargo
Radio - Germany, Austria, Switzerland

Snake in the Grass EP June 2012
http://sarsaparilla.bandcamp.com/album/snake-in-the-grass

Photos

Bio

Brandon J Miller from Philadelphia, Pennsylvania began performing his folk songs at a local pub called Times Bar in Salzburg, Austria in 2006 while visiting Europe for the first time. Since then he has pursued this love of song passionately and has performed all over the world as a solo artist and with his band Sarsaparilla. He has a DIY ethic and his songs are from the heart and bluntly honest. He has received many good reviews about his work in such publications such as Rolling Stone, The Philadelphia Inquirer, Intro, Focus, Die Tageszeitung, and many more. He has been described as organic, deep and original.
All in the vein of neo-folk and Americana, Brandon has supported William Elliott Whitmore, John Fullbright, A Hawk and A Hacksaw, Diane Cluck, Deertick, and Paleo.