The Unborn Chikken Voices

The Unborn Chikken Voices

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Warum soll eine Band heute noch ein Album veröffentlichen, ein Label suchen und die bereits ausgetretenen konventionellen Pfade des Biz noch mehr auslatschen? Das haben sich The Unborn Chikken Vocies nach ihrem 05er Debut "We don't play guitars" gefragt und eine unkonventionelle Antwort gefunden....

Biography

Kurz vor dem Jahrtausendwechsel nach Luzern gezogen, im neuen Proberaum ein Demokassetli aufgenommen – und ab ging die Post. Auf unzähligen Bühnen im In- und Ausland lernte die Band das Handwerk, entwickelte ihre Songs und feilte an ihrem Stil. Höhepunkte des ersten Kapitels von The Unborn Chikken Voices waren der Sprungfederfinal in Luzern Rock City oder der Gewinn des "Battle of Bands" der Jolly & The Flytrap im Gasthaus Grünenwald. Es folgten Auftritte mit Bands wie Supernova, Crank oder Blackmail.

Liebe auf den ersten Blick muss man die Begegnung mit den Jollys und dem Grünenwald nennen. Fortan wurde das Haus für Probewochen gemietet, neue Ideen wurden entwickelt und schliesslich begann dort auch die Arbeit am Debut "We Don't Play Guitars".

Dieses Album machte eines klar: es ist der Rock'n'Roll, der das Quartett Woche für Woche in den Proberaum drängt. Keine überflüssigen Instrumental-Gitarrensolo-Parts, keine komplizierten Arrangements, schlicht straighter Rock'n'Roll. Die Gitarren wuchten um die Ohren – welcher Albumtitel hätte besser gepasst als „We Don’t Play Guitars“?

In der Folge spielte die Band aber mächtig Gitarren: Jazzfestival Montreux, Abart, Grabenhalle, Kiff, ISC, Schüür und viele weitere Clubs durften die vier Herren in den blauen Anzügen besuchen, die Wege kreuzten sich mit Maxïmo Park, Art Brut, Morningwood und vielen anderen bewundernswerten Combos.

Nach dem Debut ist vor dem Zweitling. Aber wieso soll eine Band noch eine Platte pressen, wenn MySpace eine solch tolle Verbreitung bietet? Warum im Zeitalter von iPod, Internet und Tauschbörsen überhaupt noch mehr als einen Song veröffentlichen? Warum unbedingt ein Major-Label haben, es gibt doch iTunes? Zwei Jahre sind seit dem Debut vergangen. The Unborn Chikken Voices haben eine Antwort gefunden:

Ein Album zu veröffentlichen, das keines ist, passt zur Band mit dem komischen Namen. So wie das Format neu ist, ist auch der Sound. Klar, alles andere als Rock'n'Roll wäre Höchstverrat, aber bedeutet denn Rock'n'Roll schlicht eine Hand voll Gitarren!? Und so haben sie aufgerüstet: Synthesizer schmücken den Proberaum und den neuen Sound der Band.

Die neue Instrumentierung führte auch zu neuen Ansätzen und Ideen in Sachen Songwriting: Copy/Paste- und Loop-Verfahren sind auf „Pay To Play“ Ansatzweise hörbar, und werden auf der Trilogie bestimmt ihre Fortsetzung finden.

Entstanden sind die neuen Songs übrigens im Grünenwald – wo sonst!? Und so ist gewissermassen die neue Labelheimat bei NoMan Records mehr als nur eine Postadresse, es ist quasi eine Heimkehr nach Hause.

Discography

2008 From A To B And Back Again CD/EP
2007 Play To Play EP CD/EP
2005 We Don’t Play Guitars CD/Album
2004 Missing Schoolgirl CD/Single
2003 Egg CD/EP
2001 Claude Pepper CD/EP

Set List

12-15 Songs (60 Minutes)

Again and Again
AK-47
Disco Disco
The End Is the Beginning
Even That Guy Wrote a Song
A Genuine Freakshow
I Broke the Law Today - More Than Once
I Get You Like You Really Got Me Now
I Know What You Wanted to Do Last Tuesday
Johnny Dollar & The Fifty Cents
Missing Schoolgirl (What's Your Risk By Missing School Today)
One Hundred Bugs
Randy Rides Alone
Randy Rides Alone Again
Requiem No. 1
These Castles
Tom Herold
Yeah, Yeah, Yeah
You Only Say I Love You When You’re Drunk
You Say Window! I Say Jump!
1-2-3-Go 2:40
100‘000 Volts of Electricity